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elementares architektonisches Sehtraining: E-Learning in der Architektur

(4.5.2008) Neue Medien trainieren die Vorstellungskraft: Die Imagination bildet die entscheidende Grundlage für jeglichen Design-Prozess. Um Architekturstudierenden ein Imaginationstraining zu ermöglichen, wurde an der Technischen Fachhochschule Berlin ein digitales "elementares architektonisches Sehtraining" (eaSt) entwickelt.


"eaSt bricht mit traditionellen Lernkonzepten und zielt auf eine Sensibilisierung der Vorstellungskraft ab. Schlüsselkompetenzen, wie das Erfassen von räumlichen und gestalterischen Zusammenhängen sowie eine fachspezifische Medien- bzw. Computerkenntnis werden dabei vermittelt", so die verantwortliche Professorin Dr. Susanne Junker.

Die digitalen Module des Programms gliedern sich in drei Abschnitte:

  • Die Einleitung stellt essentielle architekturtheoretische Aspekte und Vorbilder vor.
  • Der Hauptteil bietet einzelne Übungen zu den zweidimensionalen Primärelementen (Punkte, Linien und Flächen, Kugel) und den Platonischen Körpern (Kubus, Pyramide und Kugel).
  • Der dritte Teil enthält inhaltliche und technische Quellen sowie Literaturempfehlungen.

Um die interaktive Beziehung zwischen visueller Wahrnehmung und architektonisch gestalteter Umwelt zu demonstrieren, wird jedes Modul durch Architekturbeispiele ergänzt. Der Schwierigkeitsgrad ist - abhängig von den Modulen - frei wählbar und aufgrund der Komplexität auch für Fortgeschrittene geeignet. Per Mausklick kann der Benutzer den Lernvorgang ganz einfach den individuellen Vorkenntnissen bzw. Lernbedürfnissen anpassen.

Vor allem der Erlebnischarakter soll dabei den nachhaltigen Aufbau einer Wissensbasis begünstigen: "eaSt bietet eine spielerische Möglichkeit, mit digitalen Entwurfswerkzeugen einfach zu arbeiten und dabei vom produktiven Umgang zu profitieren", erklärt Prof. Junker. Dies ermöglicht freies Experimentieren, Lernschritte bzw. Modelle lassen sich zum Nachbau in die Modellwerkstatt übertragen und zugleich wird die eigene Vorstellungskraft überprüft.


Technische Hürden müssen nicht überwunden werden: Ohne Programmierkenntnisse können Studierende das Programm mit einer selbsterklärenden CD-Rom jederzeit starten und von "eaSt" profitieren. Das räumlich und zeitlich unabhängige Entwurfswerkzeug erlaubt eigenverantwortlich und termingerecht zu lernen. Da die Betreuung ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Lernens ist, wird das E-Learning mit "eaSt" erfolgreich in die Präsenzlehre der TFH eingebunden. Darüber hinaus wird eine zeitnahe Platzierung von "eaSt" auf dem Markt angestrebt, so dass Interessierte ihre Imagination bald auch außerhalb der Hochschule in Höchstform bringen können.

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