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Neue Fäkalienhebeanlagen von KSB

(5.5.2008; IFH/intherm-Bericht)Im Mittelpunkt der Präsentationen des Frankenthaler Pumpen- und Armaturenherstellers KSB auf der SHK (Essen) und der IFH (Nürnberg) steht die jüngste Generation überflutbarer Fäkalienhebeanlagen der Baureihe "Compacta". Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn Abwasser unterhalb der Rückstauebene anfällt. Die mikrocomputergesteuerten Anlagen entsorgen Abwässer aus Toilettenanlagen, Wasch- und Duschräumen von gewerblichen, industriellen und öffentlichen Einrichtungen.


Sämtliche für den Betrieb der Anlage erforderlichen Schalt- und Steuergeräte sind im Lieferumfang enthalten. Das "LevelControl"-Steuergerät und ein analog arbeitender Niveau-Sensor sollen eine einfache Anpassung des Nutzvolumens der Anlagen an kundenspezifische Zulaufbedingungen ermöglichen. Die Schaltgeräte besitzen eine integrierte akustische Alarmeinrichtung. Ein zusätzlicher potentialfreier Meldekontakt leitet eine mögliche Störmeldung an ein Alarmschaltgerät oder direkt an eine Leitwarte weiter.

Bis zu 140 Kubikmeter in der Stunde an häuslichem Klar- und Schmutzwasser, mit Faserstoffen belasteten Abwässern sowie Fäkalien können die Aggregate auf eine Förderhöhe von 24,5 Meter bringen. Die Dauertemperatur des Fördergutes sollte 40° C nicht überschreiten. Kurzfristig verkraften die Anlagen aber auch 65°C warmes Wasch- oder Duschwasser.

Die Pumpen haben Freistromräder, die unempfindlich gegenüber verzopfenden oder verspinnenden Beimengungen im Abwasser sind. Alle verwendeten Motoren sind laut KSB robust konstruiert und besitzen Lebensdauer-Fett-geschmierte Rillenkugellager. Dank ihrer Auslegung für den so genannten "S3-50-Prozent-Aussetzbetrieb" können sie bis zu 60 mal in einer Stunde anlaufen ohne Schaden zu nehmen. Das erhöht die Verfügbarkeit und die Anlagen kommen mit kleineren Sammelbehältern aus.

Die Sammelbehälter sind als gas- und wasserdichte Kunststoffbehälter ausgeführt, voll überflutbar und haben ein Fassungsvermögen zwischen 100 und 900 Litern. Integrierte genormte Rückflussverhinderer vermindern die Geräuschentwicklung beim Pumpenanlauf und schützen die Gleitringdichtungen vor ungewünschtem Rückwärtslauf. Bei den Doppelanlagen ermöglichen sie zudem Wartungsarbeiten an einer Pumpe während die andere den normalen Betrieb aufrecht erhält.

Die Entwickler legten eigenen Angeben zufolge bei der Konstruktion der neuen Anlagen besonderen Wert auf geringen Planungsaufwand und kurze Montagezeiten. Diverse Anschlussmöglichkeiten für die Positionierungen und die Durchmesser des Zulaufes sowie eine integrierte Sammelleitung erleichtern den Einbau der Anlage auch bei komplizierten baulichen Gegebenheiten.

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