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Fogging beseitigen und vermeiden

(9.5.2008) Das Phänomen der schwarzen Zimmerwände, auch "Fogging" genannt, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Einig sind sich die Fachleute, dass mehrere Ursachen für die dunklen Ablagerungen verantwortlich sind. Insbesondere Weichmacherverbindungen können den Effekt auslösen. Doch was tun, wenn der schwarze Belag entstanden ist? Durch eine einfache Reinigung ist der Film meist nicht ganz zu entfernen. Abhilfe schafft ein Neuanstrich mit einer lösemittel- und weichmacherfreien Wandfarbe.

Weichmacherverbindungen, die von Innenraumfarben, Heizkörperlacken, Fußbodenklebern oder Glasfasertapeten etc. an die Raumluft abgegeben werden, sind als Hauptursache für den Fogging-Effekt ausgemacht. Im Winter kondensieren sie verstärkt und bilden meist über Heizkörpern, an Außenwänden oder Dachschrägen einen klebrig-öligen Oberflächenfilm. Dort setzen sich Hausstaub, Ruß von Kerzen und Zigaretten, verschmutzte Außenluft oder Fasern von Teppichen ab und es kommt zur Schwarzfärbung.

Vor einem Neuanstrich gilt es in von Fogging betroffenen Räumen, den Ursachen auf den Grund zu gehen und mögliche Auslöser auszuschalten. Im Anschluss empfiehlt sich eine lösemittel- und weichmacherfreie Wandfarbe, zum Beispiel Gori M450 SuperTitan, für die Neubeschichtung der Wände. Die TÜV-geprüfte Farbe enthält einen mineralischen Rohstoff, der Füllstoff, Bindemittel und Weißpigment zugleich ist. Dadurch kann sie auf den Zusatz von Lösemitteln, Weichmachern und Konservierungsstoffen komplett verzichten und trägt nicht zum Fogging-Effekt bei.

Schritt für Schritt zu potentiell Fogging-freien Wänden:

  • Betroffene Stellen mit warmem Wasser, Schwamm und Spülmittel (Fett lösend) reinigen.
  • Stark saugende Untergründe mit Tiefengrund (z.B. Gori P300 LF) vorgrundieren.
  • Da die Farbe schnell trocknet, sollte es im Raum nicht zu warm sein. Am besten mit zwei Personen Nass in Nass in einem Zug streichen.
  • Dann die Oberflächen gut durchtrocknen lassen. Die Farbe erreicht erst im getrockneten Zustand ihre vollständige Deckkraft.
  • Aufgrund der hohen Deckkraft ist ein zweiter Anstrich meist nicht erforderlich. Wenn doch, diesen unbedingt verdünnt (mit ca. fünf Prozent Wasser) aufbringen.

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