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Immobilie günstiger anschlussfinanzieren

(18.5.2008) Für Bauherren gibt es immer eine zweite Chance und manchmal gar eine dritte, die erworbene Immobilie günstiger zu finanzieren. Läuft doch meist nach zehn Jahren zum ersten Mal die Zinsbindungsfrist des bisherigen Geldgebers aus. Jetzt werden die Karten neu gemischt. Stichwort Anschlussfinanzierung. Günstiger als mit dem bisherigen Geldgeber können Bauherren meist dann anschlussfinanzieren, wenn sie drei Regeln beachten:

1. Auf keinen Fall blind verlängern: Vier von zehn Anschlussfinanzierern holen kein Vergleichsangebot ein. Sie unterschreiben einfach das Anschlussangebot des bisherigen Finanzierers ungeprüft. Der vernachlässigte Preisvergleich kommt Häuslebauer teuer zu stehen. Wer nämlich die günstigen Marktanbieter - vor allem die Direktbanken - links liegen lässt, zahlt in der derzeitigen verschärften Wettbewerbssituation etliche Tausend Euro drauf. In Zahlen: Wer beispielsweise Ende März 2008 anschlussfinanzierte, konnte bei einem Anschlussdarlehen von rund 110.000 Euro und einer neu gewählten Laufzeit von 15 Jahren häufig zwischen 10.000 und 17.000 Euro sparen.

2. Mindestens drei Alternativangebote einholen: Genauso wie bei der Erstfinanzierung sollten Bauherren auch bei der Zweit- und Drittfinanzierung das Angebot der Hausbank mit mindestens drei Offerten der Konkurrenz vergleichen. Auch dann, wenn ein Wechsel zu einer anderen Bank eigentlich nicht geplant war. Zur aktuellen Marktlage: Zwischen preiswerten und teuren Baudarlehen mit 15-jähriger Zinsbindung liegt eine Spanne von rund einem Prozentpunkt. So schwankten Ende April die Effektivzinsangebote der Geldhäuser mit Filialen und die der Direktbanken zwischen 4,79 und 5,92 Prozent, wie FMH in Frankfurt ermittelte.

3. Den Zinswecker schon jetzt stellen: Banken wollen ihre Kunden nicht verlieren und tun daher alles, um einen Vergleich zu erschweren. Der Trick: Sie informieren ihre Kundschaft erst relativ spät darüber, wann eine Verlängerung ansteht und zu welchen Konditionen dies geschehen soll. Folglich fehlt vielen Kunden schlichtweg die Zeit für Vergleiche. Die Aktion wird stressig. Und letztlich unterschreiben dann doch wieder viele bei ihrem bisherigen Geldhaus und finanzieren ihre Immobilie teurer als nötig. Clevere Häuslebauer schauen daher umgehend in ihrem Darlehensvertrag nach, wann die aktuelle Zinsbindung endet, die Anschlussfinanzierung ansteht ... und beginnen rechtzeitig, sich um die Anschlussfinanzierung zu kümmern.

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