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Moderne Wasserbehandlung für eine positive Energiebilanz

(3.6.2008) In Zeiten von hohen Öl- und Gaspreisen und der verbreiteten Diskussion um den Klimaschutz ist der sparsame und verantwortungsvolle Umgang mit der Ressource Energie zu einer Notwendigkeit geworden. Doch gerade in der Haustechnik werden die Möglichkeiten zur Zeit längst nicht ausgeschöpft. Dass auch Wasser eine wichtige Rolle bei der Energieeffizienz spielt, zeigt das neue Energie-Konzept von perma-trade.


Mit durchschnittlich 77 Prozent entfällt der größte Anteil am Gesamtenergieverbrauch pro Haushalt auf die Heizung. Hier besteht also das größte Potenzial für Lösungen zur Energieoptimierung. Die Art der Heizungsanlage und die Brennstoffe werden deshalb heiß diskutiert. Die Qualität des Heizungsfüllwassers spielt allerdings noch immer eine untergeordnete Rolle - obwohl sie in Bezug auf Energieverluste und mögliche Schäden an der Anlage durchaus relevant sein kann. Denn rund die Hälfte des in Deutschland genutzten Trinkwassers gilt als hart. Der daraus gebildete Kalkstein setzt sich vorzugsweise auf Heizelementen ab - schon eine Verdopplung der Temperatur von 40°C auf 80°C bedeutet eine sechsfach höhere Kalkbildung (bei einem Déjà-vu siehe "WDR markt: Solaranlagenhersteller verschweigen Probleme" vom 29.4.2008). Die schlechte Wärmeleitfähigkeit von Kalk hat zur Folge, dass der Energieverbrauch für Heizung, Warmwasserbereitung oder Solaranlage mit zunehmender Verkalkung überproportional ansteigt. Eine vermeintlich dünne Kalkschicht von 2 Millimetern verringert die Wärmeübertragung bereits um 20 Prozent. Neben den erhöhten Energiekosten kommen schließlich zusätzliche Aufwendungen für Wartung und Entkalkung hinzu.

Kalk ist jedoch nicht das einzige Problem für Heizungsanlagen. Sind diese mit Leitungswasser - unabhängig von dessen Härtegrad - befüllt, kann es zur Bildung von Magnetitschlamm kommen. Er entsteht durch die chemische Reaktion des Leitungswassers mit den in den Heizungskreisläufen enthaltenen Werkstoffen wie Eisen, Kupfer, Aluminium und Silizium. Die Folgen sind unregulierbare oder schwergängige Heizkörperventile und verschlammte Wärmetauscher. Dadurch erhöht sich der Brennstoffverbrauch noch einmal und es kommen weitere Kosten für Wartung und Entschlammung hinzu. Letztlich reduziert sich dabei auch die Lebensdauer der einzelnen Anlagenkomponenten.

Das perma-trade Energie-Paket verspricht Lösungen

Verkalkungen und Magnetitschlamm sind Folgeerscheinungen von ungeeignetem Füllwasser in Heizungssystemen. Denn das Trinkwasser, das dank der strikten Trinkwasserverordnung für den Menschen einwandfrei ist, kann im Heizungskreislauf negative Auswirkungen auf die Technik haben, beispielsweise eine schlechte Energieeffizienz. Diese verursacht wiederum hohe Kosten und eine gesteigerte Belastung für die Umwelt. Die perma-trade Wassertechnik GmbH aus dem schwäbischen Leonberg hat zur Lösung dieser Problematik ein Energie-Konzept mit einem Produktpaket zur aktiven Ressourcenschonung und zum Schutz der Umwelt entwickelt:


von links nach rechts: Entmineralisierungspatrone permasoft 5000, der wartungsfreie permasolvent magno, das Kalkschutzsystem permasolvent primus und die bedarfsgerechte Zirkulationspumpensteuerung ecomaster.

Warmwasser

Sind Solaranlagen oder andere Warmwasserbereiter von Kalkablagerungen durch hartes Wasser gefährdet, eignet sich der Einsatz des DVGW- und SVGW-zertifizierten Kalkschutzsystems permasolvent primus. Ganz ohne die Zugabe von chemischen Wirkstoffen verändert es das Kristallisationsverhalten der Härtebildner und verhindert so die Bildung von Ablagerungen. Auf diese Weise ist nicht nur die optimale Energieausbeute gesichert, auch die Wärmetauscher selbst bleiben dabei geschützt. Die Trinkwasserqualität wird durch diese Technik, die vollständig auf chemische Zusätze verzichtet, nicht beeinträchtigt.

Im Warmwasserbereich können mit einer bedarfsgerechten Zirkulationssteuerung wie dem ecomaster von perma-trade Einsparpotenziale realisiert werden - vor allem bei älteren Einfamilienhäusern. Zwar bieten die Warmwasserzirkulationsleitungen einen hohen Komfort für den Verbraucher, aber sie benötigen viel Energie, da das zirkulierende Wasser dauerhaft Wärme an die Umgebung abgibt. Der prozessorgesteuerte ecomaster hingegen befördert Warmwasser nur dann, wenn es tatsächlich gebraucht wird. Durch das Öffnen einer Warmwasser-Armatur wird der ecomaster über einen im Speicherzulauf installierten Durchfluss-Sensor angesteuert und die Zirkulationspumpe eingeschaltet. Das warme Wasser sollte so nach verhältnismäßig kurzer Zeit an jeder Warmwasser-Zapfstelle zur Verfügung stehen. Die Steuerung schaltet die Pumpe automatisch wieder ab, sobald das Wasser den Temperaturfühler am Zirkulationsrücklauf erreicht hat und die werkseitig eingestellte Temperatur von 40°C überschreitet. Eine integrierte Hygieneschaltung verspricht zugleich Schutz vor Verkeimungen. Auf diese Weise bleibt der Komfort erhalten, und trotzdem werden große Mengen an Energie und Kosten eingespart. Gleichzeitig erhöht sich damit die Lebensdauer des Heizkessels und der Zirkulationspumpe, da weniger Brennerstarts notwendig sind und sich die Pumpen-Laufzeiten verkürzen.

Heizungswasser

Im Bereich der Heizungswasserbehandlung stellt perma-trade ebenfalls zwei Lösungen für verschiedene Problematiken zur Verfügung: Die Entmineralisierungseinheit permasoft 5000 reduziert die Wasserhärte, verhindert die Belagsbildung im Heizungssystem und trägt somit zu einer optimalen Wärmeübertragung bei. Zugleich wird die Leitfähigkeit des Wassers auf Werte zwischen 50 und 100 μS/cm abgesenkt. Die geringe Restleitfähigkeit vermindert in erster Linie die Korrosionsgeschwindigkeit. Außerdem werden korrosive Ionen wie Chlorid und Sulfat, die sonst zur Lochkorrosion führen können, aus dem Füllwasser entfernt. Zusätzlich zur Entmineralisierung wird das Füllwasser mittels eines pH-Stabilisators alkalisiert, um Säurekorrosion zu verhindern. Mit all diesen Maßnahmen ist eine VDI-konforme Befüllung für neue Heizungsanlagen nach der Richtlinie 2035 gewährleistet, die die Qualität des Heizungsfüllwassers bestimmt. Die Erfüllung dieser Vorgabe ist besonders für Planer und Installateure nahezu unverzichtbar geworden, da Hersteller von Heizungen, Regelarmaturen oder Heizungspumpen die Gewährleistung an die Einhaltung der VDI-Richtlinie 2035 binden. Neben der Energieoptimierung sorgt permasoft 5000 somit auch für Funktionssicherheit bei den Anlagen und klare Gewährleistungsverhältnisse (siehe auch Beitrag "permasoft 5000 ermöglicht VDI-konforme Befüllung der Heizungsanlage" vom 1.4.2006).

Die wartungsfreie Heizungswasserbehandlung permasolvent magno wirkt gegen Verschlammungen von Wärmetauschern und Heizungsventilen bei bestehenden Anlagen. Durch den früher üblichen Einsatz von sauerstoffdiffusionsoffenen Materialien kommen die Schlammablagerungen in älteren Heizungen relativ häufig vor. Das System permasolvent magno magnetisiert das für die Schlammbildung verantwortliche Magnetit, welches sich als dünner Belag auf den ferromagnetischen Werkstoffen absetzt. Dadurch wird das Heizungswasser wieder klar und kann ungehindert durch Wärmetauscher, Heizungsrohre und Thermostatventile fließen. Somit wird die Störanfälligkeit der Heizungsanlagen reduziert und die Energieeffizienz sowie die Lebensdauer der Systemkomponenten erhöht. Auf den Endnutzer kommen durch die Wartungsfreiheit von permasolvent magno keinerlei Folgekosten zu.

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