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Vaillant und Stiebel Eltron investieren in Erneuerbare Energien

(9.6.2008) Während bei der Vaillant Group am 6.6. die eigene(!) Produktion von Solarkollektoren zur Nutzung von Sonnenwärme am Standort Gelsenkirchen aufgenommen wurde, hat Stiebel Eltron jetzt den ersten Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt einer neuen Wärmepumpen-Produktion gesetzt. Beide Unternehmen wollen ganz offensichtlich ihre Position im überdurchschnittlich wachsenden Geschäftsfeld Erneuerbare Energien stärken.


Christa Thoben, NRW-Wirtschaftsministerin (2. von rechts), und die Geschäftsführer der Vaillant Group, Claes Göransson (links), Ralf-Otto Limbach (2. von links) und Dieter Müller (rechts)

"Die Vaillant Group konnte den Umsatz mit Produkten zur Nutzung regenerativer Energien im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf rund 120 Millionen Euro steigern und will in diesem Bereich weiter wachsen. Deshalb ist der Einstieg in die Produktion von Solarkollektoren für das Unternehmen von besonderer strategischer Bedeutung", betonte Vaillant Group Geschäftsführer Dieter Müller, der am 6.6. gemeinsam mit der Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen Christa Thoben die Solarkollektorenproduktion eröffnet hat.

Die Vaillant Group stellt Solar-Flachkollektoren zur Nutzung von Sonnenwärme zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung jetzt erstmals in eigener Fertigung her. Bislang angebotene Flachkollektoren wurden von einer Zulieferfirma produziert. In Gelsenkirchen sollen nun jährlich rund 100.000 Kollektoren mit einer Gesamtkollektorfläche von etwa 250.000 Quadratmetern gefertigt werden. Das Investitionsvolumen für die Produktionsanlagen beläuft sich auf rund fünf Millionen Euro. Die in Gelsenkirchen gefertigten Solarkollektoren werden zunächst vornehmlich in Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien sowie in Österreich und in den Niederlanden in verschiedenen Ausstattungsvarianten unter den Marken Vaillant und Saunier Duval vertrieben. Ab 2009 sollen dann weitere Märkte der Vaillant Group in Nord- und Osteuropa mit den Kollektoren zur Nutzung von Sonnenwärme versorgt werden.

Vor dem ministeriellen ersten Knopfdruck für die Inbetriebnahme steht in der Regel der erste Spatenstich. Dass dieser üblicherweise etwas hemdsärmeliger vonstatten geht, zeigt ein anderer deutscher Big Player im Wärmemarkt:

Stiebel Eltron investiert Millionen in Holzminden für weiteres Wärmepumpen-Werk

Die Stiebel Eltron GmbH & Co. KG will weitere Wärmepumpentypen für den Weltmarkt in Holzminden bauen. Jetzt setzte Firmeninhaber Dr. Ulrich Stiebel zusammen mit den vier Geschäftsführern Rudolf Sonnemann, Dr. Kai Schiefelbein, Karlheinz Reitze und Dietrich Leisner den ersten Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt der neuen Wärmepumpen-Produktion:


Firmeninhaber Dr. Ulrich Stiebel (2. v.l.) und die vier Geschäftsführer (v.l.) Rudolf Sonnemann, Karlheinz Reitze, Dietrich Leisner und Dr. Kai Schiefelbein

Nach Angaben von Stiebel Eltron soll in Holzminden bereits im kommenden Jahr mit der Fertigung der ersten Geräte in der neuen Halle begonnen werden. Errichtet wird eine fast 3.500 Quadratmeter große Produktionsstätte. Die Acht-Millionen-Investition spricht nicht nur für die Stärken des Standortes Holzminden (siehe Google-Maps) innerhalb der Stiebel Eltron-Gruppe, sondern zeigt gleichzeitig das Vertrauen in die technologische Leistungsfähigkeit deutscher Ingenieure und Facharbeiter in Forschung, Entwicklung, Innovation und Produktionstechnik.

Bereits im letzten Jahr war mit fast 6.000 Quadratmetern Fertigungsfläche und einem Investitionsvolumen von über zehn Millionen Euro in Holzminden die modernste und größte Fabrikation für Wärmepumpen in Mitteleuropa entstanden.

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