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Creaton sieht Glasuren auf dem Vormarsch

(19.6.2008) Bereits im Mittelalter gab es glasierte Tondachziegel. Und auch heute sind sie offensichtlich noch recht beliebt. Das liegt nach Ansicht von Creaton u.a. daran, dass die mit einer Hartglasur versehene Oberfläche Schmutz, Moosen und Algen kaum eine Chance gibt, sich abzulagern. Damit hat diese Form der Dachziegelveredelung das Potential, weitere Jahrhunderte zu überdauern. Creaton antwortet auf die Nachfrage nach Glasuren mit "Noblesse" und "Finesse".

Anfang der 90er Jahre brachte Creaton mit der Einführung der 60-farbigen Noblesse-Collection eine bemerkenswerte Farbvielfalt auf den Markt. Entworfen wurde diese von dem renommierten Farbdesigner Friedrich Ernst von Garnier (siehe z.B. "Architekturfarben: Lehre der Farbgestaltung nach Friedrich Ernst v. Garnier" bei Baubuch). Bei den fein abgestuften Farbtönen hat sich der Designer von den vier Jahreszeiten inspirieren lassen. Zwölf Farben, die er nach den zwölf Monaten benannte, nahm von Garnier als Gerüst und nuancierte jede Monatsfarbe zusätzlich fünffach. So bietet als Beispiel der Farbton "April" Grün in fünf verschiedenen Varianten. Während die Noblesse-Glasuren anfangs nur für Biberschwanzziegel erhältlich waren, wurden sie aufgrund ihrer steigenden Beliebtheit mittlerweile auch auf viele Pressdachziegelmodelle ausgeweitet. Weitere sollen folgen.

Glasuren für alle

Um die Vorteile von glasierten Tondachziegeln einem erweiterten Kundenkreis anbieten zu können, brachte Creaton 1996 die Finesse-Glasur mit dem "Dachschutzfaktor" auf den Markt. Finesse kann im Vergleich zu Noblesse in Großserien hergestellt werden, was sie preislich erschwinglicher macht. Durch die Einführung dieser wirtschaftlichen und auch für den normalen Bauherrn bezahlbaren Glasur begann ihr Siegeszug (Bild rechts: Domino Finesse, schwarz).

Natürlich glasiert

Heute stehen die Glasuren Noblesse und Finesse laut Creaton auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Auch das Creaton-Reinheitsgebot soll dazu beigetragen haben. Denn auch bei den Glasuren stehe der Umweltschutz ganz klar im Vordergrund. Darum werde bei der Produktion, anders noch als bei den historischen Vorgängern, auf Cadmium, Blei oder Selen verzichtet.

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