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Elementfassade mit Wartungs- und Evakuierungseinheit

(10.7.2008) Das Wiener Unternehmen Iku-Windows hat seine selbstreinigende Elementfassade weiterentwickelt und bietet nun erstmals ein umfassendes Gesamtkonzept an. Der Fassadenbauer versteht sich als "one stop shop" mit allen Kompetenzen betreffend Fabrikation, Montage, Reinigung, Wartung und darüber hinaus auch Personenschutz. Für den Bauherrn verspricht das ein enormes Rationalisierungspotenzial in der Abwicklung.


Bei den "Evacuation Points" werden Menschen über die Fassade in Sicherheit gebracht

Die Glasarchitektur, insbesondere für repräsentative "himmelstürmende " Objekte, wird mehr und mehr zum Inbegriff für die Reputation von Architekten und Investoren. Standardmäßige Systeme, welche die Basisanforderungen an Fassaden abdecken, werden heute von vielen Systementwicklern angeboten. Allerdings erfordert die Kreativität der Architekten die Bewältigung beachtlicher Herausforderungen, die mit Standardlösungen nicht mehr bewältigt werden können. Daher sind innovative und wirtschaftliche Lösungen besonders gefragt.

Das war die Triebfeder für Julius Thurnher, Technologie Direktor von Iku-Windows, an der Weiterentwicklung der Fassade zu arbeiten. Die selbstreinigende Elementfassade mit vielfältigen Zusatzoptionen, wie Energiegewinnung, Beschattung, Illumination oder Werbung, war schon bisher ein besonderes Highlight. Die kostensparende Serienfertigung in der Fabrik verspricht hohe Genauigkeit in der Produktion und schnelle, risikofreie Installation am Bau.

Neuentwickelte Iku-Windows Wartungseinheit ergänzt Fassadenkonzept

Nun geht Iku-Windows noch einen Schritt weiter, erläutert Julius Thurnher: "Grundsätzlich sind für Iku-Windows Fassadensysteme keine herkömmlichen Wartungssysteme nötig: Die Reinigung funktioniert auf Knopfdruck, die Wartung des Reinigungssystems kann von innen durchgeführt werden und sogar der Tausch von gebrochenen Gläsern ist von innen möglich. Nun können mit unserer neu entwickelten Wartungseinheit auch große und schwere Glasscheiben, die in einem Lift im Gebäudeinneren nicht mehr befördert werden können, problemlos an jede Stelle der Fassade transportiert werden."

Dazu wird ein Tragkorb von einem Stahlseil gezogen, das von einem Motor angetrieben wird. Ein zusätzliches Führungsmodul, das im Fassadenprofil läuft, hält den Korb direkt an der Fassade und sorgt so für Sicherheit. Die Mobilität dieser Einheit erlaubt den Einsatz an allen Fassadenbereichen. Sie kann z.B. am Dach des Gebäudes oder in der Serviceetage aufgestellt werden.

Zusatzoption: Evakuierung von Menschen im Katastrophenfall

Ein speziell entwickelter Tragkorb kann auch für den Transport von Menschen eingesetzt werden und bietet je nach Größe Platz für bis zu acht Personen. Ähnlich den Notausstiegen bei Flugzeugen können so genannte "Evacuation Points" an verschiedenen Bereichen in der Fassade eingerichtet werden. Dort haben gefährdete Menschen die Möglichkeit, aus dem Gefahrenbereich gebracht zu werden. Nachdem der Tragkorb in den Fassadenprofilen geführt wird, kann es auch in großen Höhen zu keiner zusätzlichen Gefährdung durch etwaige Windböen kommen. Vergleichbare Evakuierungseinheiten mit diesen Sicherheitsstandards gibt es bisher laut Iku-Windows weltweit noch nicht.


Im Katastrophenfall können gefährdete Menschen in Sicherheit gebracht werden

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