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Warmwasser-Wärmepumpe als Alternative zur Solaranlage

<!---->(16.7.2008) Alternative Warmwasserbereitung? In der Regel denkt man dabei an eine thermische Solaranlage auf dem Dach. Dabei gibt es eine deutlich einfachere Methode, Umweltenergie zur Erwärmung des Brauchwassers zu nutzen: eine Warmwasser-Wärmepumpe. Sie wird im Keller aufgestellt, die zentrale Warmwasserleitung vom vorhandenen Heizkessel getrennt und an die Wärmepumpe angeschlossen - fertig. Aus der warmen Kellerluft gewinnt die Wärmepumpe genug Energie, um ständig 300 Liter bis zu 55° Celsius warmes Wasser bereitzustellen.

Im Keller herrschen auch im Winter Temperaturen, die völlig ausreichen, eine Wärmepumpe für die Warmwasserbereitung mit der notwendigen Energie zu versorgen. Einerseits wärmt das umgebende Erdreich, welches durch die Sonneneinstrahlung und Regenwasser "warm" gehalten wird. Andererseits sorgen verschiedenste Hausgeräte wie Waschmaschine, Trockner, Kühltruhe oder auch der Heizkessel für Abwärme. Diese Abwärme geht normalerweise verloren - eine Warmwasser-Wärmepumpe. wie die die WWK 300 von Stiebel Eltron fängt sie ein. Die einfach zu installierende Wärmepumpe saugt über einen Ventilator die warme Luft an (rund 550 m³/h) und entzieht ihr die überschüssige Energie, was den Keller um rund 2° bis 3° Celsius abkühlt. Mit dieser gewonnenen Energie wird das Trinkwasser im integrierten 300-Liter-Speicher auf bis zu 55° Celsius erwärmt.

Der Preis sowie die einfache Installation und Bedienung sind gute Gründe für eine Warmwasser-Wärmepumpe. Die Anschaffung und vor allen Dingen die Installation einer kompletten Solaranlage ist demgegenüber mit sehr viel höheren Kosten und deutlichem Mehraufwand verbunden. Zumal beim Betrieb einer Solaranlage grundsätzlich eine zusätzliche Wärmeerzeugung vorgehalten werden muss. Nicht so bei der Warmwasser-Wärmepumpe: Hier kann der Heizkessel, der ja dann ausschließlich für die Beheizung des Gebäudes zuständig ist, beispielsweise im Sommer komplett abgeschaltet werden.

Zur Erinnerung: "Richtige" Wärmepumpen, die einen Heizkessel ersetzen können und dabei die Wärme der Umgebungsluft entziehen, lassen sich zwar auch im Keller installieren (Stichwort: Wärmepumpe zur Innenaufstellung), die benötigte Luft muss aber außen angesaugt werden. Denn ausgewachsene Wärmepumpen bewegen erheblich mehr Luft pro Stunde als die 550 m³/h (Volumenstrom wärmequellenseitig) bei der WWK 300 von Stiebel Eltron.

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