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Kondenswasserbildung in Tageslichtsystemen

(24.7.2008) Tageslichtsysteme wie die so genannten Lichtkamine oder Tageslicht-Spots bringen natürliches Licht u.a. in fensterlose Treppenhäuser oder Badezimmer und helfen so, Strom für die ansonsten nötige künstliche Beleuchtung zu sparen. Allerdings kommt es manchmal zu störender Kondenswasserbildung in den Lichtröhren und Lichtverteilern. Die SolaLicht Tageslichtsysteme GmbH weist darauf hin, dass dieses Problem leicht vermieden werden kann, wenn beim Einbau alle Elemente des Systems fachgerecht abgedichtet werden und der Lichtkamin selber richtig gedämmt wird.

Was bei einer modernen Feuerstätte gewünscht ist, kann bei einem Lichtkamin unangenehm werden: die Kaminwirkung, die aufgrund von Druckunterschieden feuchte und warme Innenraumluft in den Kamin ziehen möchte. Hinzu kommt möglicherweise Feuchtigkeit, die von außen durch Undichtigkeiten in den Lichtkamin gelangt. Im Allgemeinen sammelt sich die Feuchtigkeit zunächst im Lichtverteiler am unteren Ende des Kamins ... und verdampft mehr oder weniger zügig wegen der warmen Raumtemperatur darunter. Der Dampf kondensiert dann an den kühlsten Bereichen des Lichtkamins wie der Lichtkuppel in der Dachhaut oder an ungedämmten Abschnitten des Kamins in ungeheizten Dachräumen. Entsteht zu viel Kondenswasser, tröpfelt es wieder hinab in den Lichtverteiler, um danach den Kreislauf Verdampfung und Kondensation wieder neu zu beginnen. Dieses Phänomen tritt im Winter und bei noch nicht ausgetrockneten Neubauten öfter auf, ebenso in nassen Wetterperioden und wenn das Tageslichtsystem in Räumen wie z.B. Bädern installiert ist, in denen viel Dampf entsteht.

Soll Kondenswasser im Tageslichtsystem vermieden werden, ist bereits beim Einbau darauf zu achten, dass die Rohre vorzugsweise von oben nach unten montiert und die Verbindungen blasenfrei mit Alu-Klebeband (z.B. Rein-ALU Tecoband 151) sorgfältig abgeklebt werden. Ergänzend sollte das komplette Rohr bis in den Haubenaufsatz mit geeigneten Materialien gedämmt werden. SolaLicht empfiehlt hierfür z.B.

Mit Sorgfalt ist auch die Wicklung im Bereich des Dehnungsrohres zu unterbrechen, also des unteren, vormontierten Rohrs mit Dichtung, welches unverklebt in die Verlängerungsstücke eingeschoben wird.

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