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Feuchte-Regulierer für die Wand

(28.7.2008) Feuchte Wände gehören zu den häufigsten Schadensbildern bei Alt- und Neubauten. Entsprechend groß ist das Angebot zur Schadensbehebung. Es reicht von einer Vielzahl an Sanierputzen bis hin zu aufwändigen Trockenlegungsverfahren. Nicht weniger gering als die Anzahl möglicher Maßnahmen sind die Missverständnisse, die in diesem Zusammenhang kursieren. Einer dieser Irrtümer ist, dass sich feuchte Wände mit so genannten Entfeuchtungsputzen dauerhaft austrocknen lassen. Ein Putz allein kann niemals die Feuchtigkeit vollständig stoppen oder beseitigen. Hingegen ist es sehr wohl möglich, den Wasserhaushalt des Mauerwerks zu regulieren. Offensichtlich bewährt haben sich in diesem Zusammenhang mineralische Feuchte-Regulierungsputze wie der Exzellent, der jetzt von MC Bauchemie vertrieben wird.

Entfeuchtungsputz entfeuchtet nicht

"Lange Zeit galten Entfeuchtungsputze als Allheilmittel für die Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden. Allerdings, halten diese Produkte nicht, was der Name verspricht, da sie dem Mauerwerk keinerlei Wasser entziehen", so Dr. Susanne Kasparek, Produktmanagerin bei MC Bauchemie. Die Folgen können fatal sein. Immer wieder werden Entfeuchtungsputze direkt auf das nasse Mauerwerk aufgebracht, wodurch lediglich die Oberfläche abtrocknet, während die Feuchtigkeit im Mauerwerk weiter aufsteigt. "Dabei lagern sich schädliche Salze ein, die den Putz auf Dauer abplatzen lassen und die gesamte Bausubstanz schädigen können", erläutert Dr. Kasparek.

Keine langwierige Trockenlegung

Beim Einsatz herkömmlicher Sanierputze weisen die Hersteller deutlich darauf hin, dass das Mauerwerk zuvor vollständig trocken gelegt werden sollte. Die gängigen Trockenlegungsverfahren sind äußerst zeit- und kostenintensiv. Sie erfordern umfangreiche Eingriffe in die Bausubstanz. In den meisten Fällen ist jedoch schnelle Hilfe gefragt, da die Hausbesitzer bzw. -bewohner unmöglich über Wochen auf einer Baustelle leben können. Infolgedessen werden die Empfehlungen der Putzhersteller ignoriert, entsprechend sind Schäden vorprogrammiert. Eine viel einfachere und weitaus günstigere Alternative soll indes der mineralische Feuchte-Regulierungsputz Exzellent bieten, der sich sowohl bei der Innen- als auch bei der Außenanwendung direkt auf das feuchte Mauerwerk auftragen lässt:


Dank der Porengeometrie soll die Feuchtigkeit via Exzellent-Putz das Mauerwerk als Wasserdampf verlassen können - und das um bis zu 15 Mal schneller, als beispielsweise bei konventionellen WTA-Putzen. So wird der Wasserhaushalt des Mauerwerks auf ganz natürliche Weise reguliert und die Feuchtigkeit kann sich nicht ausbreiten. Gleichzeitig werden schädliche Salze an die Oberfläche transportiert und lassen sich einfach abfegen. Exzellent könne laut MC Bauchemie  bei unterschiedlichstem Feuchtigkeits- und Salzgehalt eingesetzt werden, so dass auch kostspielige Voranalysen entfallen.

Ergänzende Maßnahmen

Feuchtigkeit wirkt aus den unterschiedlichsten Richtungen auf Hauswände ein. Daher ist eine Außenabdichtung eine hervorragende Ergänzungsmaßnahme zu einem innenseitig aufgebrachten Feuchte-Regulierungsputz. Weiterhin empfiehlt sich eine Horizontalsperre, die das Gebäude vor kapillar aufsteigender Bodenfeuchtigkeit schützt. Bei Neubauten ist eine Horizontalsperre heutzutage Standard. Injektionsverfahren wie Oxal HSL ermöglichen es inzwischen aber auch, eine leistungsfähige Horizontalsperre schnell und kostengünstig nachzurüsten.

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