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KFP: Deutsche Fensternachfrage bricht um 9,4% ein

(8.8.2008) Auch wenn in Folge der Abschaffung der Eigenheimzulage und der Erhöhung der Mehrwertsteuer ein deutlicher Nachfragerückgang erwartet wurde, das Ausmaß im Fenstermarkt überrascht doch, analysieren Kreutzer Fischer & Partner  (KFP) in einer aktuellen Studie.

Naturgemäß stammt der Marktrückgang zur Gänze aus dem privaten Sektor. Nach dem drastischen Nachfrageeinbruch 2007 von 23,6% gibt auch das erste Halbjahr 2008 wenig Grund zur Hoffnung. Ganz im Gegenteil: war die Sanierung schon 2007 in Folge vorgezogener Projekte (Stichwort: Mehrwertsteuererhöhung) rückläufig, schlagen heuer zusätzlich die massiv eingebrochen Neubaubewilligungen aus 2007 voll durch. Und während im abgelaufenen Geschäftsjahr wenigstens ein wachsender Nicht-Wohnbau die dramatische Entwicklung etwas abfedern konnte, würden laut KFP heuer positive Impulse von dieser Seite fehlen. Auch signifikante Preissteigerungen konnten 2007 noch einen Teil der rückläufigen Nachfrage kompensieren. Doch selbst diese fallen in diesem Jahr in Folge der schwachen Nachfrage deutlich geringer aus als im Vorjahr. Die Aussichten für 2008 sind damit alles andere als rosig. Nach vorläufigen Einschätzungen erwartet Kreutzer Fischer & Partner einen weiteren Nachfragerückgang von insgesamt gut 12% auf rd. 10,1 Mio. Fenstereinheiten. Die Umsatzeinbußen werden in der Größenordnung von 8-9% liegen.

Von der sinkenden Nachfrage seien laut KFP alle Produktgruppen betroffen, insbesondere jedoch Holz und Kunststoff. Beide Produktgruppen verzeichnen Absatzeinbußen über dem Marktschnitt. Doch während dies bei Holzfenstern die Prolongierung einer bereits länger andauernden Entwicklung ist (Kannibalisierung durch Holz/Alu und Alu) soll der deutliche Absatzrückgang bei Kunststoff nur eine temporärere Erscheinung sein. Im Prinzip sei das Kunststoff-Fenster nämlich aufgrund seiner Eigenschaften und seines guten Preis-/Leistungsverhältnisses ein attraktives Produkt für alle Zielgruppen. Ein relativ konstanter Marktanteil von rd. 56% spricht für sich.

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