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Neue Kalksandstein-Plansteine für nicht tragende Innenwände

(21.8.2008) Die elf Kalksandsteinhersteller der Unika GmbH haben ihr Sortiment erweitert: Speziell für nicht tragende Innenwände wurde die Bauplatte BP 10 entwickelt. Sie ist 10 cm stark und eignet sich gleichermaßen für Wohnungsbau, Büro- und Wirtschaftsgebäude sowie für Hotels, Schulen und Pflegeeinrichtungen - unabhängig davon, ob es sich um Neubau- oder Renovierungsobjekte handelt. Das Besondere an den Steinen sind die handlichen Abmessungen sowie Ergänzungssteine. Damit soll jedes Längenmaß im 12,5er-Raster ohne Mehraufwand erstellt werden können. Ein passender Sturz vervollständigt das System.


Mit einer Länge von 37,3 cm, Breite/Dicke von 10 cm und Höhe von 24,8 cm sind die neuen Bauplatten kleiner und mit 10,2 kg leichter als vergleichbare Systeme und können problemlos von Hand vermauert werden. Das geringere Gewicht zahlt sich auch beim Verarbeiten mit dem Tauchmörtel aus, der von Unika für eine tadellose vollflächige Vermörtelung der Lagerfuge mit auf die Baustelle geliefert wird. Eine Stoßfugen-Vermörtelung ist - mit wenigen Ausnahmen - nicht nötig, denn im Bereich der Stoßfugen verfügen die Bauplatten BP 10 über ein Nut- und Feder-System.

Als Ergänzungssteine stehen End-, Eck- und Ausgleichssteine zur Verfügung; sie ersparen ein zeitraubendes Zuschneiden der Bauplatten auf der Baustelle. Der dazugehörige Systemsturz hat eine Länge von 112,5 cm und überbrückt Öffnungen von bis zu 87,5 cm. Um möglichst unkompliziert Installationen, insbesondere Elektroinstallationen, verlegen zu können, sind die Bauplatten und die Ergänzungssteine mit senkrechten Langlochkanälen ausgestattet. Der Elektroinstallateur soll sie für Verteiler- und Steckdosen oder Schalter in der gewünschten Höhe anbohren und die Leitungen dann durch diese Kanäle ziehen können. Die Anwendung eines 1/3-Verbandes gewährleistet, dass die Kanäle stets senkrecht übereinander stehen.

Beschränkte in der Vergangenheit der so genannte Leichtwandzuschlag (< 150 Kg/m²) die Verwendung von schwereren Baustoffen im Innenausbau, ist die Berechnungsgrundlage (Ersatzlasten nach DIN 1055-3) seit dem 1.1.2007 geändert: Bis zu einer Höchstlast von 5 kN/m dürfen nun die Lasten nicht tragender Wände auf Decken durch einen gleichmäßig verteilten Zuschlag zur Nutzlast der Decke von 1,2 kN/m² (Trennwandzuschlag) berücksichtigt werden. In der Praxis bedeutet das, dass beispielsweise eine Wand aus der Unika-Bauplatte BP 10 mit 2 x 5 mm Dünnlagenputz bis zu einer Höhe von 3,33 m gemauert werden kann.

Schwerere Baustoffe, wie z.B. Unika-Kalksandstein, bringen auch beim Innenausbau diverse Vorteile mit sich: Raumgewinn durch schlanke Wände in Verbindung mit ...

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