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Gütegemeinschaft Fertigkeller: "Schlechter Baugrund ist kein Beinbruch"

<!---->(28.8.2008) Beim Hausbau ist eine gute Gründung unverzichtbar. Doch sie ist nicht selbstverständlich: 30 bis 40 Prozent des von Städten und Gemeinden ausgewiesenen Baugrunds weisen eine schlechte Bodenqualität auf, schätzt die Gütegemeinschaft Fertigkeller (GüF). Bauherren haben es immer öfter mit hoch stehendem Grundwasser, weichen Böden und extremen Hanglagen zu tun und benötigen zuverlässige Lösungen beim Kellerbau.

Immer öfter wird Bauland ausgewiesen, das durch hohes Grundwasser oder weichen Untergrund benachteiligt ist. "Die Sahnestücke unter den Grundstücken im städtischen Nahbereich sind entweder bereits bebaut oder sehr teuer", erklärt der Vorsitzende der Gütegemeinschaft Fertigkeller, Hans Braun. "Außerdem verweigern die oberen Wasserbehörden immer öfter den Anschluss von bisher üblichen Drainagen an das Kanalsystem", so Braun weiter. Die Folge: Es entsteht vielfach ein Anstau von Sickerwasser, das am Keller zu Druckwasser führt. Nervös macht dies die Hersteller von Fertigkellern laut eigenem Bekunden allerdings nicht, denn sie können Bauherren auch in schwierigen Fällen Komplettlösungen anbieten.

Weiß oder Schwarz?

Moderne Fertigkeller werden aus wasserundurchlässigem Beton gefertigt und versprechen damit auch bei hoch stehendem Grundwasser den bestmöglichen Schutz vor eindringender Nässe und Frost. Bei der "Weiße Wanne" genannten Bauweise bestehen sowohl die Bodenplatte als auch die Außenwände aus dem widerstandsfähigen Material. "Wichtig ist dabei, dass der Bau der Wannenkonstruktion nur von Fachfirmen ausgeführt wird, die mit ihrem Know-how auch die entsprechende Bausicherheit bieten können", erklärt Hans Braun. Weil die Fertigkeller-Elemente schon ab Werk sehr groß sind, entstehen nur wenige Arbeits- und Montagefugen. Nur diese Fugen müssen nach Errichtung des Kellers noch mit geringem Arbeitsaufwand abgedichtet werden. "Dank industrieller Vorfertigung sind die vorproduzierten Teile eines Fertigkellers absolut passgenau", so Braun.

Bei Fertigkellern aus konventionellem Beton wird die Abdichtung in Form von Bitumenbahnen, Kunststoff-, Polyethylen- und Elastomer-Bahnen oder einer Bitumen-Dickbeschichtung auf den Baukörper aufgebracht. Diese Abdichtungsart wird auch als "Schwarze Wanne" bezeichnet und hält ebenfalls zuverlässig dicht.

Sicherer Stand auch in extremen Lagen

Auch Häuser am Hang lassen sich mit Kellern in Fertigbauweise gut realisieren - selbst in extremen Lagen ist die Errichtung eines zusätzlichen Geschosses möglich. "In besonders schwierigen Lagen oder bei unklaren Bodenverhältnissen ist ein geologisches Gutachten dringend anzuraten", sagt Keller-Experte Braun. Bei weichen, sandigen Böden können Stützkonstruktionen erforderlich sein. Wichtig ist auch die Frage, ob das Grundstück von der Berg- oder der Talseite her erschlossen werden soll: Dies ist zum Beispiel für die Abwasserentsorgung von Bedeutung. Bei einem Keller, dessen hintere Wände bei Hanglage oft vollständig im Erdreich liegen, muss besonders gut auf den richtigen Schutz vor Feuchtigkeit und eine ausreichende Belüftung des Untergeschosses geachtet werden.

Die Hersteller von güteüberwachten Fertigkellern haben alle diese Punkte in die Planung einzubeziehen und sich auf Wunsch um alle Leistungen rund um den Kellerbau zu kümmern. So entsteht selbst auf schwierigem Baugrund innerhalb weniger Tage ein wohntaugliches Untergeschoss.

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