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Wärmepumpenanlagen: Jahresarbeitszahl mit Kurzverfahren berechnen

(3.9.2008) Die Richtlinie VDI 4650 Blatt 1 unterstützt Unternehmen, die Elektro-Wärmepumpen planen und herstellen sowie Behörden, Förderungsinstitutionen, Energieberater und Fachausbilder. Mit der neuen Richtlinie lässt sich auf verhältnismäßig einfache Art die Jahresarbeitszahl berechnen, die den Ausgangswert zum Ermitteln des Energieverbrauchs und der Heizkosten von Wärmepumpenanlagen bildet. Das vorgestellte Berechnungsverfahren wird anhand von Praxisbeispielen aus ausgeführten Anlagen verdeutlicht.

Die Richtlinie behandelt monovalente, monoenergetische und bivalente Elektro-Wärmepumpen, die zur Raumheizung und Warmwasserbereitung dienen und die Wärmequellen Grundwasser, Erdreich und Außenluft nutzen. Die Berechnung basiert auf den Leistungszahlen von Wärmepumpen, die auf Prüfständen nach DIN EN 14511 bzw. DIN EN 255 gemessen werden. Durch verschiedene Korrekturwerte lässt sich der Einfluss von Temperaturdifferenzen am Verflüssiger berücksichtigen, die beim Messen im Betrieb je nach Temperatur der Wärmequelle, der Sole- oder Grundwasserpumpe und der Vorlauftemperatur des Wärmeverteilsystems auftreten. Für Luft als Wärmequelle kann der Nutzer der Richtlinie zwischen den Heizgrenztemperaturen 10, 12 und 15 °C und verschiedenen Normaußentemperaturen wählen.

Herausgeber der Richtlinie "Berechnungen von Wärmepumpen; Kurzverfahren zur Berechnung der Jahresarbeitszahlen von Wärmepumpenanlagen - Elektro-Wärmepumpen zur Raumheizung und Warmwasserbereitung" ist die VDI-Gesellschaft Energietechnik (VDI-GET). Seit September 2008 ist die Richtlinie als Entwurf für 45,50 Euro beim Beuth Verlag erhältlich. Die Einspruchsfrist endet am 31.12.2008; die Ausgabe von Januar 2003 bleibt zunächst gültig.

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