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Panasonics neue VRF-Inverter-Wärmepumpen mit langer Leitung

(16.10.2008) In Anknüpfung an die Vorgängerbaureihe MX3 hat Panasonic ein neues VRF-Inverter*)-Wärmepumpensystem der Baureihe MX4 eingeführt. Es arbeitet mit dem nicht Ozon abbauenden Kältemittel R410A und lässt dank zahlreicher Neuerungen eine effektive und wirtschaftliche Klimatisierung erwarten. Eine deutliche Verringerung der benötigten Stellfläche, eine erhöhte Anlagenleistung bis 147 kW sowie eine um mehr als das Dreifache erhöhte Gesamtleitungslänge sind laut Panasonic nur einige der Vorzüge, welche die neue MX4-Baureihe zu einem attraktiven und äußerst zuverlässigen Klimasystem machen sollen.


Die MX4-Baureihe kann auf die Wünsche des Kunden ausgerichtet werden - ganz gleich, ob ein System mit möglichst geringem Platzbedarf oder mit möglichst hoher Energieeffizienz gefragt ist. Hierbei sei je nach Bedarf eine Kombination der Außengeräte für Leistungen zwischen 14 und 147 kW möglich. Bis zu 64 Innengeräte sind mit einer Außengerätekombination versorgbar. Auch der Anschluss sämtlicher Innengeräte der Vorgängergeneration MX3 an die neuen Außengeräte der MX4-Baureihe soll möglich sein.

Jeder Raum ist individuell regelbar. So wird nur dort gekühlt bzw. geheizt, wo eine Klimatisierung erforderlich ist. Dank seiner technologischen Voraussetzungen lasse sich dieses VRF-System bis zu Außentemperaturen von -20°C problemlos als monovalentes System einsetzen, um die gesamte Heizlast eines Gebäudes abzudecken - so Panasonic. Ohne Kompromisse bei Gehäusegröße und Schallpegel einzugehen, habe man zudem das EER (Energy Efficiency Ratio) und der COP (Coefficient of Performance) auf bis zu 4,04 bzw. 4,27 verbessern können.

Der Platzbedarf der Außengeräte reduziert sich dank kleinerer Modulgrößen um bis zu 34 Prozent. Darüber hinaus wurde die externe statische Pressung des Außengeräteventilators von 58 auf 78 Pascal erhöht. Die Neukonstruktion der Außengeräte ermöglicht eine bemerkenswerte Erweiterung der Gesamtleitungslängen von 300 auf 1.000 Meter. Die Länge der Kältemittelleitung zwischen einem Innen- und Außengerät kann bis zu 165 Meter betragen. Der Höhenunterschied zwischen Außen- und Innengeräten klettert von 50 auf 90 Meter. Beim Anschluss eines Luftkanals ist zudem  die Aufstellung der Geräte im Gebäudeinneren möglich.

Ein besonderes Kältemittelfüllsystem verspricht schließlich eine vereinfachte Inbetriebnahme und einen geringeren Wartungsaufwand. Die Menge des benötigten Kältemittels wird dabei an die Konfiguration und die Erfordernisse der Anlage angepasst. Das bietet wiederum die Basis für Vergleichswerte bei späteren Dichtigkeitsprüfungen, die jederzeit "auf Knopfdruck" durchführbar sind.

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*)   VRF steht für Variable Refrigerant Flow bzw. variablen Kältemittelstrom. Und hinter der Inverter-Technik steckt eine Elektronik, die permanent die Raumtemperatur sowie die eingestellte Wunschtemperatur vergleicht und unter geringem Energieaufwand nachregeln kann. So ist die Leistung stets der aktuellen Situation angepasst und die Raumtemperatur wird mit geringem Energieaufwand stabil gehalten.

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