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Menerga engagiert sich für nachhaltige Klimatisierung im DGNB

Markus Bade, Vertriebsleiter bei Menerga Klimatechnik(16.10.2008) Mit der Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) will die Menerga GmbH das eigene Engagement für eine wirtschaftlich effiziente, umweltfreundliche und Ressourcen sparende Klimatisierung von Gebäuden unterstreichen. "Vor dem Hintergrund unseres seit der Unternehmensgründung verfolgten Leitmotivs der minimalen Energieanwendung ist es nur konsequent, unsere innovativen, hocheffizienten Technologien und die damit verbundene Sicht auf das Gewerk Klimatisierung auch in der DGNB mit einzubringen", erläutert Markus Bade, Vertriebsleiter des Klimatechnik-Herstellers (Bild rechts). "Gleichzeitig halten wir es für sehr wichtig, in einer renommierten Organisation mitzuarbeiten, die nicht nur national, sondern europaweit das nachhaltige Bauen prägen wird. Deutschland gehört im Bereich der Umwelttechniken zu den weltweit führenden Ländern und als Innovations- und Technologieführer in der Klimatechnik wollen wir hier natürlich auch unsere Branche entsprechend positionieren."

Das Mülheimer Unternehmen will in den einschlägigen Ausschüssen und Arbeitsgruppen der DGNB mitarbeiten und sich so aktiv an der Fortschreibung der Ziele und des Zertifizierungssystems beteiligen. "Wir erhoffen uns hier vor allem auch Erkenntnisse für die ganzheitliche Planung unserer Lüftungs- und Klimasysteme. Der Austausch mit anderen Gewerken wird es uns ermöglichen, die vielfältigen Energieflüsse eines Gebäudes, insbesondere der Wärme- und Kälteströme, besser zu verstehen und damit noch nachhaltigere Klimalösungen zu schaffen", so Bade weiter. "Dabei ist es nur konsequent, aufbauend auf bestehenden Technologien auch neue Wege zu gehen, indem natürliche Prozesse und regenerative Energien auch für die Lüftungs- und Klimatechnik nutzbar gemacht werden." Ein gutes Beispiel hierfür sei die erst kürzlich von dem Unternehmen zur Marktreife gebrachte sorptionsgestützte Klimatisierung, mit der Niedertemperaturwärme wie z.B. Solarthermie, Prozess- oder Fernwärme zur Luftentfeuchtung eingesetzt werden kann. Hierzu wird die Luft an der Oberfläche eines Rieselfilms aus konzentrierter Salzlösung getrocknet. Die Regeneration der Salzlösung erfolgt zeitlich versetzt durch Austreiben des Wassers über Erwärmung, weshalb solarthermische Anlagen für diesen Prozess sehr gut geeignet seien - siehe auch Beitrag "Menergas Klimagerät mit sorptionsgestützter Entfeuchtung serienreif" vom 16.3.2007.


Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wege und Lösungen aufzuzeigen und zu fördern, die nachhaltiges Bauen ermöglichen. Dies betrifft die Planung von Gebäuden ebenso wie deren Ausführung und Nutzung. Die Gesellschaft versteht sich dabei als zentrale Organisation in Deutschland für den Austausch von Wissen, für Weiterbildung und für die Sensibilisierung der Zertifikat - Deutsches Gütesiegel Nachhaltiges BauenÖffentlichkeit in diesem zukunftsorientierten Bereich der Bauwirtschaft. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehe die Vergabe des gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) entwickelten Zertifikats "Deutsches Gütesiegel Nachhaltiges Bauen", welches dieses Jahr von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee vorgestellt wurde. Das neue Gütezeichen will alle Aspekte der Nachhaltigkeit in die Bewertung aufnehmen, also ökologische, ökonomische und soziokulturelle - darüber hinaus sollen Technik, Prozesse und Standortqualität einfließen. Für die verschiedenen Bereiche gibt es Einzelnoten, die Bewertung des Gebäudes drückt sich in einer Gesamtnote aus. Damit könne die deutsche Bau- und Immobilienwirtschaft ihre hohe Kompetenz im weltweiten Wachstumsmarkt der so genannten "Green Buildings" ausweisen - siehe auch Beitrag "Gütesiegel für nachhaltiges Bauen" vom 22.6.2008.

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