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Heim-Filtersystem schützt u.a. vor Uran im Trinkwasser

(21.10.2008) Die verschiedentlichen Meldungen über zu hohe Uranwerte im Trinkwasser verunsichern immer wieder viele Verbraucher. Zumal vielerorts tatsächlich die Uran-Richtwerte des Umweltbundesamts z.T. deutlich überschritten werden. Verbindliche Grenzwerte seitens des Gesetzgebers gibt es jedoch bisher nicht.

Filterprinzip der Umkehrosmose

unbehandeltes Wasser gereinigtes Wasser

Als Lösung zum Schutz vor Uran und anderen Schadstoffen im Wasser bietet sich die Membranfiltertechnik an. Diese in der Lebensmittelproduktion (z.B. bei Getränkeabfüllern, Babykostherstellern etc.) bereits seit Jahrzehnten genutzte Filtertechnologie kommt jetzt auch bei Heimfiltergeräten für Privathaushalte zum Einsatz: Schwermetalle wie Uran, Blei, Kupfer, aber auch Nitrat, Pestizide, Chlor, Hormone, Medikamentenreste sowie Keime und der lästige Kalk sollen damit bis zu 99,99% aus dem Wasser entfernt werden können. Bei diesem von der NASA entwickelten Filterprinzip, das auch als "Umkehrosmose" bekannt ist, wird normales Leitungswasser durch eine Membran mit ultrafeinen Poren gepresst (siehe Grafik). Diese Poren lassen nur reines Wasser und die gelösten Mineral-Ionen hindurch.

Das Molekularfiltersystem des Anbieters myAqua arbeitet nach diesem Verfahren und ist laut Angaben des Anbieters eines der Heimfiltergeräte, dessen Filterleistung durch ein unabhängiges Gutachten eines ISO-zertifizierten Fachlabors bestätigt wurde. Es produziert demnach vollautomatisch, ohne Strom oder Chemie, bis zu 200 Liter gereinigtes Trinkwasser pro Tag und kann unter jeder Spüle angeschlossen werden.

Auf die Uranproblematik machte u.a. die ARD-Sendung "Report München" aufmerksam, die am 4.8.2008 über die Ergebnisse einer Untersuchung der Verbraucherorganisation Foodwatch berichtet hatte. Laut Foodwatch liegt in vielen Regionen Deutschlands die Uranmenge im Trinkwasser z.T. deutlich über dem vom Umweltbundesamt empfohlenen Richtwert von 10 Mikrogramm pro Liter. Auch einige Mineralwassersorten sind laut Foodwatch mit dem giftigen Schwermetall belastet. Ein verbindlicher Uran-Grenzwert für Leitungs- und Mineralwasser existiert bislang in Deutschland nicht.

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