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GS-Zeichen für Kirchensitzheizung aus Kaufbeuren

(2.11.2008) Dass eine Kirchensitzheizung nicht nur angenehm wärmt sondern auch besonders sparsam und kostengünstig arbeitet, ist mittlerweile europaweit bekannt. Dass eine Kirchensitzheizung des Kaufbeurer Unternehmens EFG Energie für Gebäude aber auch zu den sichersten zählt, wurde vor Kurzem vom TÜV-SÜD mit der Verleihung des weltweit anerkannten GS-Zeichens (geprüfte Sicherheit) bestätigt.


Label einer EFG-Kirchensitzheizung

Konventionelle Kirchenheizungen befinden sich entweder unter den Kirchenbänken, sind als Bodenheizung unter Natursteinplatten versteckt oder blasen warme Luft in den Kirchenraum. Bei der Nutzung dieser Heizungen erreicht allerdings nur ein Bruchteil der aufgewendeten Heizenergie den Kirchenbesucher. Eine Sitzheizung dagegen beheizt nicht die gesamte Kirche, sondern den Kirchenbesucher direkt und ohne Umwege. Denn die Sitzheizung überträgt die Wärme durch Wärmeleitung von der beheizten Sitzauflage zum darauf sitzenden Besucher. Nach einer Vorlaufzeit von lediglich zwei bis drei Minuten ist die volle Heizkraft erreicht.

Geschäftsführer der EFG Energie für Gebäude, Dipl.-Ing. Martin Sandler, wurde immer wieder gefragt, ob bei dieser Heiztechnik ein Kirchenbesucher einen Stromschlag bekommen könne. Laut Sandler sei das bei der EFG Kirchensitzheizung völlig auszuschließen, denn diese arbeite mit ungefährlicher Niederspannung von 24 Volt. Selbst die erste Sitzheizung, die bereits im Jahr 1997 in der Pfarrkirche St. Stephan in Kleinkemnat bei Kaufbeuren in Betrieb genommen wurde, arbeite mit dieser Niederspannung und sei mit Thermoschaltern sowie Trenntrafos ausgestattet. Und die jährlichen Stromkosten für die 87 beheizten Sitzplätze würden lediglich 12 Euro betragen - so Sandler.

Die GS-Prüfung der Kaufbeurer Kirchensitzheizung dauerte mehrere Monate. So wurde nicht nur das Produkt selbst, sondern auch die Fertigungsstätte und das Fertigungsverfahren unter die Lupe genommen. Auch untersuchten die Experten des TÜV Qualität und gesundheitliche Verträglichkeit des Bezugstoffes ebenso wie den möglichen Einfluss der Sitzheizung auf Herzschrittmacher und Hörgeräte.

Die Sicherheit ihrer "Schäflein" liegt in der Verantwortung der Kirchen- oder Pfarrgemeinden. Pfarrer, Kirchenpfleger und Kirchenverwaltungen sind sich dieser Verantwortung durchaus bewusst. Sie werden aber mit der für sie oft schwierigen Aufgabenstellung konfrontiert, herauszufinden, welche Produkte sie bedenkenlos einsetzen können und welche sie eher meiden sollten. Daher raten immer mehr Sicherheitsexperten der Diözesen ihren Kirchenverantwortlichen die Produkte zu bevorzugen, die amtlich geprüft sind und beispielsweise das GS-Zeichen tragen - siehe auch Beitrag "Himmelfahrtskommando 'Kirchensitzheizung'?" vom 26.5.2008.

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