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Partikelschaum-Einblasdämmung auf Neopor-Basis

<!---->(15.11.2008) Partikelschaum-Perlen aus Neopor sind jetzt unter dem Namen RigiBead 035 der Firma Saint-Gobain Rigips für die nachträgliche Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk zugelassen. Eine Einblasdämmung aus Neopor weist laut BASF gegenüber mineralischen Dämmstoffen mehrere Vorteile auf:

  • Sie haben eine bessere Wärmedämmwirkung (WLG 035),
  • sind wasserabweisend,
  • haben ein niedriges Setzungsverhalten und
  • die Größenverteilung gilt als sehr gleichmäßig, mit einem niedrigen Anteil an feinen Perlen.
  • Das Gewicht der Perlen liegt bei rund 18kg/m³.

Im Gegensatz zu Großbritannien, wo mehrere Produkte aus Neopor für die Einblasdämmung bauaufsichtlich zugelassen sind, kommen in Deutschland bisher vor allem hydrophobierte mineralische Dämmstoffe mit einer Wärmeleitfähigkeit zwischen 040 und 070 zum Einsatz.

Zweischalige Mauerwerkkonstruktionen aus Hintermauerwerk, Luftschicht und Vormauerschale sind auch bei starker Beanspruchung durch Schlagregen eine regensichere Wandkonstruktion. Sie zählen zur traditionellen Bauweise in vielen Regionen Europas. Viele Altbauten mit dieser Konstruktion verfügen jedoch über keine ausreichende Wärmedämmung, was dazu führt, dass die Heizkosten vergleichsweise hoch sind. Bei der nachträglichen Kerndämmung werden die losen Neopor-Perlen mit Druckluft durch einen Schlauch in die Luftschicht zwischen den beiden Mauerwerken geblasen. Die Perlen lagern sich dauerhaft ab, ohne Hohlräume zu bilden. Bei einem Einfamilienhaus soll diese Dämmmaßnahme in etwa einen Tag dauern.

Das expandierbare Polystyrol Neopor ist die innovative Weiterentwicklung des Dämmklassikers Styropor. Dämmstoffe aus Neopor sind silbergrau, weil sie Grafit enthalten, das die Dämmleistung steigert - siehe auch Beitrag "Neopor für neue Hochleistungsdämmstoffe" vom 19.6.2007.

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