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CO₂, VOC, T, H auf LCD: Multifühler für Luftqualität

(19.11.2008) Die Symaro Kanalfühler sind für die Messung des Kohlendioxidgehaltes (CO₂) der Luft allein oder auch kombiniert mit den Messgrößen der flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), der Temperatur (T) und der Feuchte (H) verfügbar. Die neue LCD- Anzeige zeigt den CO₂-Wert in ppm (parts per million) an. Bei den CO₂/T- und CO₂/T/H-Multifühlern werden die Messwerte jeweils alternierend dargestellt. Beim CO₂/VOC-Fühler wird das Maximum der beiden Messwerte zusätzlich als Balkendiagramm angezeigt. Die Gehäusetiefe ist für alle aktiven Symaro-Fühler identisch. Dank der abnehmbaren Montageplatte können sämtliche Installationsarbeiten bereits vor der Fertigstellung eines Raumes abgeschlossen werden. Die Fühler müssen dann nach Abschluss der Verputz- und Malerarbeiten nur noch eingesteckt werden.


Multifühler sparen Platz und Kosten

Eine bedarfsgeregelte Lüftung, basierend auf der CO₂-Konzentration in der Raumluft eines Innenraumes, kann zwischen 20 und 50 Prozent an Energie einsparen. Die Luftqualitätsregelung verbessert zudem den Komfort und erhöht die Arbeitsproduktivität der Gebäudenutzer. Außerdem kann die aktuelle Lüftungsrate durch die installierten CO₂-Fühler über die Gebäudeautomation jederzeit dokumentiert werden. Dies ist zum Beispiel bei Energieoptimierungen oder beim Energiespar-Contracting wichtig.

Das Symaro-Sortiment umfasst Fühler zur Messung des Kohlendioxids (CO₂) allein oder auch kombiniert mit der Messung der flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) in der Luft (CO₂/VOC). Weitere Multifühler verfügen über die Kombinationen CO₂/Temperatur oder CO₂/Temperatur/Feuchte. Alle Fühlertypen sind sowohl in der Ausführung für die Montage in Räumen als auch in Lüftungskanälen erhältlich. Bezüglich Messgenauigkeit sollen die Multifühler den Einzelfühlern absolut ebenbürtig sein. Der Vorteil von Multifühlern besteht darin, dass die Anzahl der technischen Geräte im Raum reduziert werden kann, was den Anforderungen von Architekten entgegenkommt. Zudem verringert sich der Installations- und damit auch der Kostenaufwand.

Kanalfühler-Montage wesentlich vereinfacht

Die Kanalfühler sind kompakt sowie leicht und müssen nicht in Strömungsrichtung ausgerichtet werden. Dies wird durch ein patentiertes, aus drei Kammern bestehendes Luftansaugrohr erreicht. Ein separates Kanalmontagegehäuse sei nicht notwendig.

Die CO₂-Messung findet in einer separaten Messzelle statt, die komplett von den elektrischen Anschlussklemmen und der Kabeldurchführung getrennt ist. Dadurch steht der Messzelle nur Luft aus dem Luftkanal zur Verfügung und keine Fremdluft vom umgebenden Raum. Fehlmessungen sollen so ausgeschlossen werden und spezielle Vorsichts- bzw. zusätzlichen Abdichtmaßnahmen beim Verschließen des Gehäuses und der Kabeldurchführung seien dadurch bei Symaro Luftqualitätsfühlern nicht nötig. Zudem reduziert dieses Konzept die Wahrscheinlichkeit von Montagefehlern.

Langzeitstabilität der CO₂-Messung

Die Bestimmung der CO₂-Konzentration erfolgt mit der optischen Infrarot-Messmethode (Nondispersive Infrared NDIR). Dabei erreicht das von einer gepulsten Lichtquelle ausgestrahlte Licht durch eine Messkammer und einen optischen Interferenzfilter den Detektor. Der Filter stellt sicher, dass nur Licht mit einer Wellenlänge, bei der CO₂ das Infrarotlicht absorbiert, zum Detektor gelangt. Je höher die Konzentration von CO₂ in der Messzelle, desto weniger Licht trifft auf den Detektor. Weil sich die Intensität des Lichts aus dieser Lichtquelle mit deren Alter verändert, ermöglicht eine integrierte, zweite Lichtquelle, dass sich der Fühler periodisch selbst rekalibrieren kann. Diese Methode führt laut Siemens dazu, dass die Fühler die Anfangsgenauigkeit über die ganze Lebensdauer beibehalten. Weil zur CO₂-Messung zudem keine Software-Kalibrierung eingesetzt werde, seien die Fühler für alle Gebäudearten geeignet und insbesondere auch für solche, die rund um die Uhr betrieben werden. Produkte mit Software-Kalibrierung (ABC) könnten dagegen in solchen Umgebungen auf Dauer nicht richtig funktionieren, d.h. sie müssen aufwändig periodisch ausgetauscht und nachkalibriert werden.

Die bedarfsgeregelte Lüftung wird durch eine breite Palette von vordefinierten und standardisierten Siemens-Regelbausteinen unterstützt. Derzeit stehen über 30 verschiedene Lösungen zur Verfügung. Da die Symaro- Luftqualitätsfühler weltweit eingesetzt werden, können sie sowohl mit einer DC- als auch mit einer AC-Spannungsversorgung betrieben werden. Approbationen wie CE (Europa) oder c-tic (Australien) werden von den Fühlern ebenfalls erfüllt. Alle Fühler versprechen eine hohe Störfestigkeit und erfüllen die Industrieanforderungen (EN 61000-6-2). Sämtliche Materialien sind umweltfreundlich und können recycelt werden. Für jeden Fühler gibt es eine eigene Umweltdeklaration, in der sämtliche verwendeten Materialien aufgeführt sind.

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