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Empore und Fluchttunnel: Systemerweiterungen von Knauf Cubo

(1.12.2008) Knauf Cubo Empore und Knauf Cubo Fluchttunnel, zwei neu entwickelte Konstruktionsvarianten, erweitern die gestalterischen wie funktionalen Einsatzmöglichkeiten des Raum-in-Raum-Systems Cubo.

Innenräume unabhängig von der tragenden Hülle im Sinne einer Raum-in-Raum-Lösung zu entwerfen, bietet Planern wie Nutzern gleichermaßen Vorteile:

  • Gestalterische Freiheit im Entwurf,
  • die Möglichkeit einer zielgenauen, differenzierten Planung sowie
  • Wirtschaftlichkeit bei der Realisierung unterschiedlicher bauphysikalischer Qualitäten.

Knauf Cubo, das Raum-in-Raum-System in Trockenbautechnologie, hat sich für zeitgemäße Bauaufgaben bewährt wie z.B. die Umnutzung einer alten Fabriketage zu hochwertigen Loftwohnungen, die Integration eines Besprechungsraums innerhalb einer offenen Büroeinheit oder einer Montagehalle. Bereits mit der bekannten Basis-Version lassen sich zahlreiche Raum-in-Raum-Konzepte umsetzen. Zwei neu entwickelte System-Varianten erweitern nun die Einsatzmöglichkeiten:

  • Knauf Cubo Empore kann zusätzlichen Nutzraum nach oben schaffen, da die Deckenfläche begehbar ist.
  • Knauf Cubo Fluchttunnel hingegen erfüllt die extremen bauphysikalischen und statischen Anforderungen, die an Rettungswege gestellt werden.

Cubo Empore - Freiheit nach oben

Hohe Räume sind reizvoll. Sie bieten neben einer außergewöhnlichen Raumatmosphäre die Möglichkeit, zusätzliche Flächen durch Nutzung der Raumhöhe zu gewinnen. Knauf Cubo Empore versteht sich als ideale Systemlösung für außergewöhnliche Raumkonzepte, wie z.B. für die Umnutzung einer alten Fabrik zu modernen Loftwohnungen. Die leichte Konstruktion verspricht hohe statische Sicherheit und ist in gestaffelten Leistungsbereichen begehbar. Eine spezielle Unterkonstruktion sorgt für besondere Tragfähigkeit. Zur Beplankung und Versteifung der Wand- und Deckenkonstruktion werden Knauf Diamant Platten eingesetzt, die zudem als Feuerschutzplatten GKFI nach DIN 18180 zertifiziert sind. Die Platten sind nicht nur hoch stabil, sondern erreichen auch hohe Schallschutzleistung. Je nach Konstruktionsaufbau erfüllt Knauf Cubo Empore Brandschutzanforderungen bis F 90. Die Decke ist mit zusätzlichen Holzfaserwerkstoffplatten zur Lastverteilung ausgestattet und für ruhende Auflasten bis 0,5 kN/m² und Verkehrslasten bis 2,0 kN/m² zugelassen.

Cubo Fluchttunnel - durchgängig sicher

Temporäre Rettungswege bzw. Schutzmaßnahmen sind in vielen Bereichen des Baus gefordert:

  • Bei großen Messen als sicherer Fluchtweg für Besucher,
  • als Schutztunnel vor herab fallenden Bauteilen oder
  • als kontrollierter Weg für die Feuerwehr.

Cubo Fluchttunnel verspricht als geprüfte Systemkonstruktion nicht nur absolut sicher, sondern auch für temporäre Lösungen ideal  zu sein, da schnell realisierbar. Eine spezielle Unterkonstruktion soll dabei die hohe Belastbarkeit sichern, die mehrschichtige Beplankung als Schutzhülle hat die Anforderungen an Statik, Brandschutz und Schlagfestigkeit zu erfüllen.

Der Aufbau der Schutzhülle besteht aus zwei Lagen Knauf Fireboard Platten der Baustoffklasse A1, die mit einer zusätzlichen Stahlblecheinlage verstärkt ist. Cubo Fluchttunnel erfüllt laut Knauf sowohl in der Wand als auch in der Decke die mechanische Leistungsfähigkeit einer Brandwand bei möglichen Stoßbelastungen von 3000 Nm.

zur Erinnerung: Cubo Basis

Mit einer lichten Raumhöhe, stufenlos von 2,50  bis 3,20 m justierbar, und einer maximalen Breite von 7,50 m kann das Knauf Raum-in-Raum-System sowohl frei als auch im Anschluss an eine bestehende Wand bzw. Wandecke stehen, wobei die Länge unbegrenzt ist. Bei größeren Räumlängen sind aber Queraussteifungen notwendig. Öffnungen sind bis zu einer Breite von 1,50 m ohne weitere Maßnahmen möglich. Innerhalb dieser Eckdaten kann sich das Design einer Raumzelle frei bewegen. Runde Formen sind z.B. ebenso umsetzbar wie besondere Deckengestaltungen. Fünf gestaffelte System-Varianten entsprechen den in der Praxis meist geforderten Qualitäten hinsichtlich Brand- und Schallschutz.

Raum-in-Raum System, Trockenbauweise, Trockenbau, Raumzelle, Inhouse, Sanitärzelle, Sanitärzellen, WC-Anlage, Inhaus, Stahlhohl-Profil, freitragende Decke, Wandkonstruktion, GKF-Platten
Bild aus dem Beitrag "Projektbericht: Raum-in-Raum System für Sanitärzellen im Flughafen Berlin Tegel" vom 26.8.2005

Durch die Beplankung mit Knauf Diamant-Platten soll schon die Basis-Version einen Schallschutz von mehr als 40 dB erreichen. Weitere konstruktive Details wie spezielle MW Schallschutzprofile bei den Wänden und Federschienen bei den Decken erhöhen die Leistungsfähigkeit bis auf ≥ 55 db. Zudem seien Anforderungen an den Brandschutz bis F 90 problemlos möglich.

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