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"Baustoff Holz: nachhaltig³" auf der BAU

(29.12.2008) Seinen Messeauftritt auf der BAU 2009 will der Holzabsatzfonds sowohl in Standgestaltung als auch Themensetzung ganz unter das Leitthema Nachhaltiges Bauen stellen. Unter dem Slogan "Baustoff Holz: nachhaltig³" will die zentrale Informationseinrichtung der deutschen Forst- und Holzwirtschaft die vielfältigen Möglichkeiten präsentieren, die der nachwachsende Roh-, Bau- und Werkstoff Holz für umweltschonendes und energieeffizientes Bauen eröffnet.

Nachwachsend - klimafreundlich - zukunftsweisend

Nachhaltig³ - unter dieser griffigen Formel fasst der Holzabsatzfonds die vielfältigen Vorzüge von Holz als Baumaterial zusammen. Demnach hat der regenerative Baustoff weit über die übliche Trias der Nachhaltigkeit - ökologisch, ökonomisch und sozial - hinaus einiges mehr zu bieten. Als nachwachsender Rohstoff, der in nachhaltiger Waldbewirtschaftung produziert wird, erschöpft sich die Ressource Holz nicht und steht damit auch kommenden Generationen zur Verfügung.

Da in Holzprodukten langfristig Kohlendioxid (CO₂) gebunden wird, kann die verstärkte Verwendung von Holz die Atmosphäre entlasten. Bei der Weiterverarbeitung des aus Sonnenlicht, CO₂, Wasser und Bodennährstoffen gewonnenen Baustoffs werden zudem nur geringe CO₂-Emissionen ausgestoßen und es wird nur wenig extern produzierte Energie zugeführt. Resthölzer, die bei der Herstellung von Baumaterialien anfallen, können darüber hinaus problemlos recyclet und Holzprodukte am Ende der stofflichen Nutzung energetisch verwertet werden. So fällt über die gesamte Herstellungs- und Nutzungsdauer so gut wie kein Abfall an.

Baustoff für herausragende Projekte

Auf der BAU 2009 will der Holzabsatzfonds auch die architektonischen Vorzüge des natürlichen Baustoffs in den Blick rücken. Anhand gebauter Beispiele soll auf dem 255 Quadratmeter großen Messestand die optische und gestalterische Vielfalt von Holz präsentiert werden. Herausragende Holzbauprojekte wie der Berliner Siebengeschosser in Holzbauweise e3, der zu einem Leuchtturmprojekt für das innerstädtische Bauen mit Holz geworden ist, werden laut Vorankündigung vorgestellt. Ein Touchscreenterminal, das den Besuchern erlaubt, gezielt für sie relevante Informationen auszuwählen, zeigt demnach den Bau des e3 vom ersten Spatenstich bis zum Einzug der Bauherren. An zwei weiteren Terminals sollen sich Interessierte über die Themen "Nachhaltigkeit" und "Nachhaltiges Bauen mit Holz" informieren können.

Abgerundet wird der Messeauftritt des Holzabsatzfonds durch eine Fachveranstaltung am 14. Januar 2008 in Saal 5 des Kongresszentrums. Die Tagung behandelt die Frage, welche Aufgaben das Nachhaltige Bauen für Planer und Bauherren mit sich bringt und welches Potenzial der Baustoff Holz dafür birgt. Beispielsweise gewinnt das Bauen im Bestand immer größere Bedeutung – sowohl im Wohnungsbau als auch im öffentlichen und gewerblichen Bau. Die Nachverdichtung bestehender Baugebiete, auch im innerstädtischen Bereich, lässt sich in Holzbauweise sehr gut umsetzen. Aufstockungen oder Anbauten werden mit dem natürlichen Baustoff leicht und schnell realisiert, denn Holz weist bei geringem Eigengewicht eine große Festigkeit auf. Die weitgehende Vorfertigung der Bauelemente beschleunigt dabei den Bauprozess. Darüber hinaus können Holzbauten problemlos umgenutzt und verändert werden, wenn sich die Lebenssituationen der Bewohner verändern. Sie tragen der steigenden Flexibilisierung der Gesellschaft Rechnung.

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