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Saunas, Pools und Küchenspülen von Duravit

(4.2.2009; ISH-Vorbericht) Im Rahmen ihres ISH-Previews, den Duravit Design Days 2009, hat das Unternehmen in Hornberg auch Produkte aus für Duravit neuen Geschäftsfeldern vorgestellt:

  • "Inipi" - die erste Sauna von Duravit
  • "Pool" - Wasserspiele für drinnen und draußen
  • "Stark K" - Philippe Starck entwirft erstmals Küchenspüle

Moderne Schwitzhütte ... für den Keller viel zu schön

Ein Stein wird im Feuer erhitzt und mit einem Hirschgeweih in ein Zelt getragen - das beschreibt nur einen Teil eines komplexen Rituals, das den Indianern Nordamerikas zur zeremoniellen Reinigung und zur physischen Gesunderhaltung diente. Das Wort dafür lautet "Inipi" und bedeutet in der Sprache der Lakota-Indiander "sie schwitzen" oder auch "Schwitzhütte".

Schon seit jeher ist es die Stärke der Designgruppe EOOS, aus der Kraft archaischer Vorbilder für ihre Designentwürfe zu schöpfen. Aus der ursprünglichen Schwitzhütte wurde so eine moderne Designsauna für Badhersteller Duravit, der die Sauna damit heraus aus dem Keller und hinein in den Bad- und Wohnbereich holen will.

Der Saunagang in der Duravit-Schwitzhütte, die ganz nach Programm "Inipi" heißt, beginnt ebenfalls mit einem Stein - in Form einer Fernbedienung mit Display. Sämtliche Funktionen werden von dort aus bedient: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Farblicht und Sound - alles kann per "Stein" individuell eingestellt werden. Bevorzugte Kombinationen können als Nutzerprofile fest gespeichert werden. Zusätzlich sorgen voreingestellte Szenarien für Abwechslung. "Jungle", "Desert", "Asia", "Mediterranea" oder "Indian" entfalten nicht nur in puncto Luftfeuchtigkeit oder Temperatur ihre Wirkung, sondern sind auch vom passenden Sound begleitet. So versetzt die moderne Schwitzhütte die Saunagänger in eine andere Welt.

Von der Technik, die hinter all diesen komplexen Funktionen steckt, bekommt der Saunist nichts zu sehen. Alle Aggregate sind auf einen Träger montiert, der in Verlängerung der Seitenwand komplett hinter einer Holzblende verborgen ist - im nächsten Bild unten hinter der offenen Klappe. Dahinter verbirgt sich ein zweiter "Stein" als fest montiertes Bedienelement, ein AUX/USB-Anschluss sowie eine Ablage für entsprechende Geräte. Und auch der Wasserbehälter für das Aufgussmodul hat hier seinen Platz.

Die Kabine selbst präsentiert sich dank der verborgenen Technik in einem bemerkenswert klaren und transparenten Design. Die Basis bildet ein Rahmen aus Holz, der vorne und hinten verglast ist. "Stimmungsmacher" ist dabei die hintere Glaswand. Sie strahlt mittels LEDs eine Lichtstimmung aus, die in puncto Intensität ihresgleichen sucht.

Inipi bietet ausreichend Raum für zwei Personen. Neben "Inipi solo" hat Duravit "Inipi Ama" vorgestellt. "Ama" bedeutet "nass" und steht für eine vollwertige Dusche, die entweder an die Front oder in Verlängerung der beiden Seiten angebracht werden kann. Ein Holzpodest ergänzt auf Wunsch die Frontanbindung. Die im Preis enthaltenen Armaturen der Dusche stammen von Hansgrohe: Tellerkopfbrause, Handbrause mit Normal- und Kneippstrahl sowie Einhebelmischer mit Rücksteller vervollständigen das Saunavergnügen. Die Dusche selbst ist verglast und bleibt ganz in dem transparent klaren Look der modernen Schwitzhütte, die sich nicht mehr im Keller zu verstecken braucht.

Pools - Perlende Wasserspiele für drinnen und draußen

Wannen- und Wellnessprodukte der Marke Duravit erfreuen sich seit Gründung des Geschäftsfeldes 2002 wachsender Beliebtheit. Seither hat der Hersteller seine Wellness-Kompetenz weiter ausgebaut und präsentiert zur ISH erstmals ein eigenes Poolsystem, das Wannendesign mit hochentwickelter Spa-Technik kombiniert. Von der Powermassage bis zum Perlbad - das neue Poolsystem verspricht mit knapp 40 Düsen kräftigen Wirbel in der Wanne.

Diese Düsen können sowohl große Luftblasen in das Wasser sprudeln als auch einen feinen Wasserstrahl versprühen, der sanft massiert. Ihre Spezialität aber ist ein Wasser-Luft-Gemisch, das sie produzieren. So steigen Tausende von Perlen im Pool nach oben und streichen im Konzert über die Haut des Badenden. Mit einer wasserdichten Fernbedienung kann der Badende dabei jederzeit von Perlen auf Sprudeln oder Sprühen wechseln und setzt so einen Wirkungskreislauf in Gang, der die emotionale Seite des Menschen anspricht und sie positiv beeinflusst. Ein LED-Farblicht mit festen Farben oder Programmen vom Farbrausch bis zum Leuchtpuls verstärken die Atmosphäre zusätzlich.

24 Stunden badebereit: Im Gegensatz zu ihren kleinen Schwestern, den Whirlwannen, wird beim Pool das Wasser nach dem Badevergnügen nicht abgelassen. Das Wasser wird einmal hineingefüllt und aufgeheizt, dann halten die Duravit-Pools konstant eine Wassertemperatur von 38 Grad und sind dadurch jederzeit badebereit. Möglich wird dies durch eine integrierte Heizung, an der das Wasser permanent vorbeigeführt wird; dazu sind die Pools auch entsprechend gut isoliert. Ist ein Kurzurlaub geplant, empfiehlt es sich, in den Ecomodus umzuschalten. Analog dazu ist für längere Abwesenheit ein Standby-Modus vorgesehen.

Bleibt das Wasser im Pool, muss auch die Hygiene entsprechend gemanagt werden. Die Grunddesinfektion ist deshalb automatisch in das Poolsystem integriert. Sie besteht aus zwei Komponenten: Ein Filter zieht größere Partikel wie Staub oder Sand aus dem Wasser. Ein Ozongenerator fungiert als Desinfektionseinheit.

Gestalterisch orientieren sich die Pools an den Erfolgsbadewannen Blue Moon (Bild oben) und Sundeck und tragen deren Namen - siehe z.B. Beitrag "Sundeck von Eoos und Duravit" vom 10.5.2006.

Philippe Starck entwirft erstmals Küchenspüle

Kaum ein anderer Designer und Architekt sorgt für so viel Aufsehen und Verblüffung, aber auch Kontroversen, wie der französische Universalist Philippe Starck. Er beeinflusst die Design-Szene und setzt Trends, die keiner Mode unterworfen sind. Seine herausragende Einzelstellung verdankt er ohne Zweifel dem Bewusstsein des Andersseins. Dieses Gefühl verleiht ihm ungeheure Lockerheit, Respektlosigkeit, eine Lust am Spielerischen. Zum ersten Mal hat sich der Künstler nun mit der Spüle auseinandergesetzt. Geschirr waschen, Gemüse putzen, Nudelwasser abgießen - die Spüle ist ein zentraler Arbeitsplatz in der Küche und stellt hohe Anforderungen an Qualität und Funktionalität.

Philippe Starck konzentrierte die Form zunächst auf das Wesentliche: Als primäres Gestaltungsprinzip ist der rechte Winkel bei der neuen Keramikspüle allgegenwärtig. Ihre Grundform ist streng viereckig und verfügt über einen umlaufenden Rand. Klare Linien, die bei Gegenständen wie bei Räumen für Gleichmäßigkeit und Harmonie stehen. Gleichzeitig ergeben sich aus der harmonischen Grundform großzügige Ablageflächen und eine komfortable Beckengröße.

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