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Pro-DX: Interessengemeinschaft Wärmepumpen-Direktverdampfung

<!---->(25.2.2009) Die Interessengemeinschaft Pro-DX macht sich zusammen mit Herstellern von Direktverdampfer-Wärmepumpen für diese Technik stark und bietet Informationen rund ums Thema Wärmeentzug aus dem Erdreich durch die Direktexpansion.

Die Direktexpansion ist nichts exotisches. Von Tokio über Berlin bis nach New York werden weltweit bei der Klimatisierung von Gebäuden die besten Resultate von Split-Klimageräten erzielt. Millionenfach installiert, stellen sie einen industriellen Standard dar. Mit kältetechnischer Sachkunde und richtiger Auslegung lassen sich so auch horizontal verlegte Kollektoren im Erdreich problemlos mit hoher Betriebssicherheit einsetzen. Dabei wird auf den Zwischenkreislauf Sole verzichtet (Bild mit blauem Solekreislauf im Garten) und die Wärme des Erdreichs direkt vom Arbeitsmittel der Wärmepumpe aufgenommen (nächstes Bild unten). Die Pro-DX macht sich für diese Technik stark, die eine deutlich höhere Effizienz und Umweltfreundlichkeit gegenüber den Sole-Sonden verspricht.



Gelb: Kältemittelkreislauf der Wärmepumpe
Rot: Heizungswasserkreislauf im Haus

Dichtung und Wahrheit

Es kursieren die wildesten Aussagen zur Direktverdampfung in der Öffentlichkeit. Explosionsgefahr, Eisblock im Garten, keine Pflanzen sondern Tundra, dauernde Verdichterschäden wegen nicht zurück geführtem Schmieröl, keine Gewährleistung, Bastelarbeit im Garten, kein CE-Zeichen, Betreiber 30 Jahre in der Haftung, wegen hohem Kältemittelanteil stark umweltgefährdend. Aber woher kommt das?

Die Antwort von Pro-DX: Entscheidend zur Beurteilung des Für und Widers ist die Marktsituation, vor allem aber der Vertriebsweg von Wärmepumpen. Wer als Hersteller seine Geräte über den Heizungsbauer, der ja als "Verkäufer" mindestens einmal pro Jahr im Haus ist, vertreiben möchte, der kann nur zu dessen Fähigkeiten kompatible Wärmepumpen anbieten. Das sind im Bereich der Luftwärmepumpen die Kompaktgeräte, bei denen sich Verdampfer und Wärmepumpe und damit der gesamte Kältekreislauf in einer Schachtel befinden oder eben die Sole-Wärmepumpen. Auch hier hat der Installateur mit dem Kältekreislauf nichts zu tun und muss sich nur bedingt um die Wärmequelle kümmern. Gerechnet wird vom Geologen, das Bohrunternehmen installiert die Sonden und legt die Leitungen sogar bis hin zum Gerät. Was bleibt, ist anzuschließen und fertig. Heizungsbauer oder auch Elektriker haben üblicherweise keine kältetechnischen Befähigungen, die Installation eines Kollektors mit Direktexpansion muss aber in der Regel vor Ort durch einem Kältefachmann erfolgen. Diese Technik ist für einen Kälte-Klimatechniker seine tagtägliche Beschäftigung und bei weitem keine Hürde. Für fast alle anderen Installateure und deren Hersteller bleibt die Direktverdampfung außen vor.

Kompetenz transparent gemacht

Als Reaktion auf die zunehmenden negativen Aussagen hat sich die Interessengemeinschaft Pro-DX aus den führenden Anbietern der Technik etabliert um für mehr Transparenz zu sorgen. Auf den Internetseiten pro-dx.de wird die Technik der Direktverdampfung ausführlich erklärt und dargestellt, um Interessenten die Möglichkeit zu geben, sich zu informieren.

Darüber hinaus setzt sich die Pro-DX Gruppe auch in den Bereichen Normen und Sicherheit ein. Gerade die Situation der novellierten VDI 4650 mache den Handlungsbedarf deutlich: Der in den bisherigen Normen etablierte Betriebspunkt E4/W35 (Erdreich 4°C, Heizungswasser 35°C) als Äquivalent zum Betriebspunkt B0 bei Sole wurde durch die Kommission auf E-1 herabgesetzt. Damit solle die Direktverdampfung bei der Ermittlung der Jahresarbeitszahlen zur Erlangung der Fördergelder des BAFA schlechter gestellt werden, was nur als bewusste Manipulation verstanden werden könne - so Pro-DX.

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