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Ultrafiltration als Keimbarriere im Schwimmbad

(15.4.2009) In den letzten Jahrhunderten wurde Wasser über Sand, Kohle oder andere feste Trennmedien filtriert. Gestiegene Ansprüche an die Qualität des Filtrats, erheblich verbesserte Analysemethoden und höhere Anforderungen an Effektivität und Wirtschaftlichkeit führen dazu, dass in der Schwimmbadtechnik immer häufiger auf Membrantechnik zurückgegriffen wird. Sinnvollerweise wird in Verbindung mit anderen Aufbereitungskomponenten wie zum Beispiel UV, Umkehrosmose, Schutz- oder Scheibenfiltern und Dosieranlagen die auf die jeweiligen Anforderungen genau passende Wasseraufbereitung für kommunale Bäder, Therapie- und Bewegungsbäder oder Wellnessanlagen konzipiert.

Für Schwimmbäder bieten die Wasserspezialisten Berkefeld und Krüger WABAG, beide Tochterunternehmen von Veolia Water Solutions & Technologies, nun eine weiter verbesserte Generation an UFlex Ultrafiltrationsanlagen an, die das Wasser mit Membranen aufbereiten. Die Filterporen sind mit einem Durchmesser von ca. 0,01 µm so klein, dass weder Bakterien noch Keime die Membrane passieren können. Gelöste Stoffe und Salze können die Ultrafiltration (UF) dagegen passieren.

Die Membranmodule sind kompakt in einem Gestell aus Stahl montiert und wahlweise mit PVC-, PP- oder PE-Rohrleitungen verbunden. Die nötigen Zu- und Ablaufwässer werden durch pneumatische oder elektrische Armaturen gesteuert. Zur Kontrolle der Anlagenfunktion werden der Differenzdruck an den Membranen und der Volumenstrom gemessen und geregelt. Um die Ultrafiltration vor groben Verunreinigungen zu schützen, wird ein kompakter Schutzfilter vorgeschaltet. Die Spülung von UF und Schutzfilter erfolgt vollautomatisch.

Je nach Wasserqualität und Filtrationsaufgabe wird neben der Ultrafiltrationsspülung mit Filtrat zusätzlich eine chemische Reinigung und Desinfektion durchgeführt, um die Verblockung und Verkeimung der Membranen auszuschließen. Die wesentlichen Betriebsparameter werden erfasst und gespeichert und sind für Betriebskontrolle und Wartung verfügbar. Die Ultrafiltration kann auch zur Rückspülwasseraufbereitung eingesetzt werden. Abwasseranfall und Rohwasserbedarf sollen so auf ein Minimum gesenkt werden.

Die modular konzipierten UFlex-Anlagen werden automatisch betrieben und sind in standardisierten Größen für Durchsätze zwischen 2 m³/h bis 600 m³/h verfügbar. Wegen des geringen Platzbedarfs - etwa der Hälfte der herkömmlichen Technik - ist die Sanierung bei gleichzeitigem Betrieb der bestehenden Anlage möglich. Die UFlex sollte durch jede Tür eingebracht werden können. Raumhöhen von 2,40 m sind ausreichend.

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