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Schulgebäude mit System - als Dauer- und Interimslösungen

(5.5.2009) Bund und Länder haben sich im Rahmen des Konjunkturpakets II auf Fördermaßnahmen in Höhe von 14 Milliarden Euro für Investitionen in den öffentlichen Sektor geeinigt. Davon sollen allein 10 Milliarden Euro an Kommunen und Länder fließen und Kindergärten, Schulen sowie Hochschulen in ganz besonderer Weise profitieren. 65 Prozent, sprich 6,5 Milliarden Euro, der Finanzhilfen des Bundes kommen dem Investionsschwerpunkt Bildung zugute. Diese Mittel sind vor allem für Sanierungen und Neubauten gedacht.


Kurze Bauzeit und Gestaltungsfreiheit

Gerade beim Schulbau existieren oft nur kurze Zeitfenster, wie die Sommerferien. Dabei ist die Systembauweise im Vorteil gegenüber der herkömmliche Bauweise, Stein auf Stein: Die Bauzeit beträgt nur wenige Wochen. Das wird durch den hohen Grad industrieller Vorfertigung - bis zu 90 Prozent - möglich. Denn während auf dem Bauplatz das Fundament entsteht, läuft im Werk bereits die Produktion der Module. Vor Ort müssen sie nur noch montiert und an das Strom-, Wasser- und Abwassernetz angeschlossen werden. Damit ist der Bau, abgesehen von den Gründungsarbeiten und der Montage der Module, witterungsunabhängig. Selbst enge Zeitpläne sollten sich so einhalten lassen.

Ein stabiler, aber dennoch leichter Stahlrahmen bildet das Gerüst der Modulkonstruktion und ermöglicht den Bau von bis zu sechs Geschossen. Durch diese Tragestruktur entsteht ein Raster, in welchem der Planer flexibel agieren kann. Da die Wände keine tragende Funktion haben, besteht fast uneingeschränkte Gestaltungsfreiheit. Selbst nach längerer Nutzung können Räume und komplette Gebäude wechselnden Anforderungen angepasst werden: Sämtliche Innen- und Außenwände lassen sich frei positionieren und problemlos verändern. Teile des Gebäudes können auf- und abgebaut werden, auch Aufstockungen sind möglich. Auf diese Weise wächst, reduziert oder ändert sich das Gebäude mit den Ansprüchen.


Das neue Schulgebäude der Grundschule Schulstraße in Herne errichtete ALHO in zwölf Wochen Bauzeit vor Ort.

Fit für Ganztagsbetreuung

Für eine schülergerechte und pädagogisch wertvolle Ganztagsbetreuung waren in der Grundschule Schulstraße in Herne zusätzliche Kapazitäten nötig. Aus diesem Grund beauftragte das Gebäudemanagement der Stadt Herne ALHO mit dem Bau eines zusätzlichen Schulgebäudes (Bild oben).

Aus 18 Modulen der ALHO Comfort Line entstand die zweigeschossige Schule in zwölf Wochen. Die Räume wurden so konzipiert, dass sie sowohl als Klassenzimmer als auch für die Ganztagsbetreuung genutzt werden können. Im Inneren dominieren helle Farben und schaffen eine freundliche Atmosphäre zum Lernen. Zudem wurde in den Neubau eine Küche integriert, damit auch für das leibliche Wohl der Kinder gesorgt werden kann.

Um die mit Holz kombinierte Putzfassade vor unerwünschten Wandmalereien zu schützen, erhielt sie eine Anti-Graffiti-Beschichtung und zudem eine zusätzliche Wärmedämmung. Das rückversetzte Pultdach rundet das Erscheinungsbild ab.

Interimslösung für vier Frankfurter Schulen

Im Rahmen eines PPP-Projekts werden in Frankfurt am Main drei Frankfurter Schulen - das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Sachsenhausen, das Friedrich-Dessauer-Gymnasium in Höchst und die Goldsteiner Karl-von-Weinberg-Gesamtschule - neu gebaut und die Heinrich-Kleyer-Schule grundsaniert. Während der Bauarbeiten, die insgesamt 24 Monate dauern, benötigten die Schüler übergangsweise neue Gebäude für den Unterricht.

ALHO lieferte für die Streif Baulogistik GmbH 810 Container der ALHO Basic Line mit einer Grundfläche von zirka 12.500 qm für die Interims-Schulklassen mit Nebengebäuden sowie Funktionsgebäuden für die Bauzeit. Für die Realisierung von der Auftragserstellung bis zur Lieferung benötigte ALHO etwa zwölf Wochen. So erhielt das Freiherr-von-Stein-Gymnasium zum Beispiel binnen weniger Wochen ein Ersatzschulgebäude inklusive einer Bibliothek am Länderweg.


Energie sparen

Das Konjunkturpaket II stellt bevorzugt Fördermittel für energetische Baumaßnahmen vor. Auch dabei zeigt die Systembauweise ihre Vorteile: Die Leichtbaukonstruktion der Module ermöglicht hoch wärmedämmende Konstruktionen - und das bei schlanken Bauteilquerschnitten. Die Anforderungen der Energiesparverordnung (EnEV) können laut Alho nicht nur erfüllt, sondern übertroffen werden.

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