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VdS zertifiziert activPilot Control mit RFID Fensterverschlusssensorik

(8.5.2009) Mit einem neuartigen technologischen Konzept setzt Winkhaus einen Milestone in der Fensterüberwachung. Der beschlagsintegrierte Verschlusssensor mit Transpondertechnologie (RFID) soll den Schutz vor Sabotage und Manipulation der Verschlussüberwachung erheblich erhöhen. Bei dem Fensterbeschlag activPilot Control RFID wird der übliche Alarm-Magnetkontakt durch einen RFID-gesteuerten Verschlusssensor ersetzt. Der VdS erteilte jetzt für diese Innovation das Zertifikat in der Klasse C.

Rund 380.000 Einbrüche werden jährlich in Deutschland gezählt. Die meisten Einbrecher kommen durch Fenster oder Fenstertüren. Dabei verursachen sie einen Schaden im Wert von 600 Millionen Euro. Eine effektive Einbruchhemmung und Überwachung ist gefordert.

Im Kampf gegen Einbruchskriminalität setzt Winkhaus auf moderne RFID-Technologie und integriert als erster Beschlaghersteller "Radio Frequency Identification" in Fenster- und Fenstertürbeschlägen. Die Neuentwicklung mit dem Namen activPilot Control RFID lässt einen deutlich höheren Schutz vor Alarm-Manipulation erwarten als herkömmliche Lösungen.

Entwickelt wurde activPilot Control RFID auf der Grundlage der Winkhaus Produktlinie activPilot. Schon das Basissystem activPilot zeichnet sich durch solide Einbruchhemmung und hohen Dichtschluss aus, der sich zudem durch den Achtkantverschlussbolzen von Hand justieren lässt. Die RFID-Technologie ergänzt nun diese Produktreihe auf innovative Weise.

RFID - Radio Frequency Identification

Verwendung findet RFID schon in anderen Bereichen wie Logistik-, Zutritts- und Kontrollsystemen oder bei Sportwettkämpfen. Winkhaus setzt die RFID-Technologie seit vielen Jahren auch im BlueChip-System für die Zutrittsorganisation in Gebäuden ein.

RFID, auch Transpondertechnologie genannt, bedeutet soviel wie Funkerkennung. Bei activPilot Control RFID gehören "Reader" und "Tag" paarweise in Fensterrahmen und -flügel und sind entsprechend codiert. Das System bietet die Möglichkeit, Daten ohne Berührung oder Sichtkontakt zu lesen und zu speichern.

Im Unterschied zu den üblichen Alarm-Magnetkontakten soll RFID den Schutz vor Sabotage und Manipulation bei Einbruchmeldeanlagen erheblich verbessern. So ist eine unbemerkte Manipulation beispielsweise durch einen fremden Magneten nicht mehr möglich.

Das außergewöhnliche Sicherheitsniveau des RFID-Systems beruht auf der berührungslosen Datenübertragung zwischen Fensterflügel und -rahmen. Am Fensterflügel befindet sich ein Transponder, der in den Fensterbeschlag integriert ist, im Rahmen der dazugehörige Verschlusssensor. Beide Elemente bilden ein einzigartiges "Paar", sie kommunizieren berührungslos mit einer individuellen Codierung. Beim Schließen und Verriegeln des Fensterflügels wird der Transponder über den Verschlusssensor geführt und von ihm erkannt. Diese Identifikation wird an eine Einbruchmeldeanlage weitergegeben. Sollte sich ein fremder Transponder dem Kontakt nähern, erkennt das System dies und löst sofort Alarm aus.

Geringer Montageaufwand

Laut Winkhaus bietet activPilot Control RFID nach dem heutigen Stand der Technik den besten Schutz vor Sabotage und Manipulation. In Fenster und Fensterflügel eingesetzt, punktet es zudem durch eine unauffällige Optik.

Das System korrespondiert mit allen gängigen Alarm- und Überwachungsanlagen. Als integrierter Bestandteil des Beschlagsystems activPilot passt das neue RFID-System in alle üblichen Fensterprofile aus PVC und Holz. Dafür sind nur wenige Rahmenteilvarianten erforderlich, was für die logistische Abwicklung beim Fachhandel von Vorteil ist. Ebenso ist das System mit entsprechenden Adaptern für Aluminiumprofile geeignet.

Reif für eine neue Klasse

activPilot Control RFID ist das erste Einbruchmeldesystem für Fenster auf RFID-Basis, das vom VdS geprüft und zertifiziert wurde. Das Zertifikat stuft die Neuentwicklung in die höchste Sicherheitsklasse C ein. Die Technologie übertreffe jedoch diese Anforderungen deutlich - so Winkhaus.

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