Neuer Ratgeber informiert über effiziente Heizsysteme mit Geld vom Staat
(25.5.2009) Die
aktuellen Fördermöglichkeiten für den Einsatz von energieeffizienten
Heizungssystemen und Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien sind günstig
wie nie. Im neuen "Leitfaden Förderprogramme" des Bundesindustrieverband
Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) sind die wichtigsten
Informationen hierzu übersichtlich und kompakt zusammengestellt.
Damit versteht sich der Leitfaden als eine praxisnahe Hilfe für Bauherren und
Sanierer.
Die Bundesregierung hat die Anreize zum Einbau von modernen Heizungssystemen weiter verbessert. So wurde das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien (MAP) in diesem Jahr von 350 Mio. Euro auf 500 Mio. Euro aufgestockt. Solarthermische Anlagen werden mit bis zu 105 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche bezuschusst. Wenn bei der Installation einer Solarwärmeanlage auch ein neuer Brennwertkessel eingebaut wird, wird zusätzlich ein Bonus in Höhe von 750 Euro gezahlt. Attraktiv gefördert werden außerdem Biomassekessel, wie beispielsweise Holzpelletkessel sowie effiziente Wärmepumpen.
Die KfW Förderbank hat ebenfalls ihre Förderangebote novelliert. Seit Januar 2009 werden auch Einzelmaßnahmen gefördert. So wird der Einbau einer Lüftungsanlage oder eines Brennwertkessels mit 5% der Investitionssumme, maximal 2.500 Euro bezuschusst. In vielen Fällen kann die KfW-Förderung mit dem MAP kombiniert werden. Von besonderer Bedeutung ist zudem das Klimaschutz-Impulsprogramm. Hierüber werden für Mini KWK-Anlagen bis 50 kWel Investitionszuschüsse in Höhe von bis zu 1.550 Euro pro kW elektrischer Leistung gezahlt.
Die öffentlichen Förderangebote treffen auf einen immensen Sanierungsstau in Deutschland: Mehr als 85 Prozent der Heizkessel in Deutschland entsprechen nicht dem Stand der Technik und müssten ausgetauscht werden. Denn: Durch den Einsatz von effizienten Heizsystemen könnten 30 bis 50 Prozent Energie und Heizkosten eingespart werden. Das belegen jüngste Berechnungen des Instituts für Technische Gebäudeausrüstung Dresden. Auf dieser Grundlage hat die Bundesregierung die Förderangebote für die Heizungsmodernisierung massiv erweitert und aufgestockt. Der "Leitfaden Förderprogramme" informiert nicht nur über die Förderprogramme des Bundes, sondern hilft auch bei der Suche nach Kontaktadressen für weitere Informationen und Energieberatungen.
Der BDH-Förderprogramme "Effiziente Heizsysteme mit Geld vom Staat" kann kostenlos unter bdh-koeln.de als PDF-Dokument heruntergeladen werden.
siehe auch für weitere Informationen:
- Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH)
- iTG - Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden
- Fördermittel von Energieversorgern und der öffentlichen Hand
- EnergieSparRatgeber für Energieverbrauch, Heizkosten sparen, Thermostatcheck, Pumpen, Modernisierung
- Energieausweis online • EnEV • Energie sparen • Fördermittel
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