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TU Darmstadt mit PV-Alu-Konstruktion beim Solar Decathlon 2009

(8.6.2009) Der Solar Decathlon ist ein Wettbewerb mit dem Ziel, ein energieautarkes Gebäude für das Wohnen im Jahr 2015 zu bauen. Die Studierenden haben durch dieses Projekt die einmalige Möglichkeit, bereits während ihrer Ausbildung ein Gebäude zu realisieren. In dem solaren Zehnkampf treten 20 studentische Teams aus der ganzen Welt gegeneinander an. Die Häuser werden - im Rahmen einer Bauausstellung auf der National Mall in Washington D.C. - in zehn Disziplinen miteinander verglichen. Im Jahre 2007 hat die Technische Universität Darmstadt erstmalig als Team Germany des Fachgebietes Entwerfen und Energieeffizientes Bauen unter Leitung von Prof. Manfred Hegger am Wettbewerb teilgenommen und diesen auf Anhieb gewonnen (siehe Beitrag "Solarhaus der TU Darmstadt gewinnt Solar Decathlon in Washington" vom 28.10.2007). Das Darmstädter Team tritt im Herbst 2009 erneut als einziger deutscher Mitbewerber gegen internationale Konkurrenz an.

Dem Entwurf des Solar Decathlon Beitrags 2009 liegt ein Ein-Raum-Konzept zugrunde, das trotz einer relativ kleinen Grundfläche von ca. 75 m² das Gefühl von Großzügigkeit ermöglicht.

Das Gebäude muss in jedem Fall energetisch hochleistungsfähig sein. Hierzu werden verschiedene Maßnahmen ergriffen:

  • Als erstes erfolgt eine Minimierung des Energiebedarfs, dazu wird die thermische Hülle durch hochwärmedämmende und luftdichte Bauteile optimiert sowie das Gebäude mit einer geregelten Lüftung und Wärmerückgewinnung ausgestattet.
  • Der zweite Schritt besteht in einer verbesserten Energiebreitstellung durch eine Wärmepumpe.
  • Im letzten Schritt erfolgt die Maximierung des Energiegewinns an der Gebäudehülle durch den Einsatz unterschiedlicher Photovoltaik-Technologien. Dazu wird nicht nur das Dach, sondern auch die Fassade mit Photovoltaik belegt. Sie ist somit nicht mehr nur aus gestalterischer Sicht ein zentraler Bestandteil des Entwurfs, sondern rückt aufgrund des stetig wachsenden Energiebedarfs vermehrt auch unter technologischen Gesichtspunkten in den Vordergrund. Neben den Eigenschaften der thermischen Hülle, die die Energieverluste minimiert, bildet sie nun eine solaraktive Schicht.

Alle Aluminium-Unterkonstruktionen des Dachs und der Fassade sind von den Studenten der TU Darmstadt in Zusammenarbeit mit den Heroal-Konstrukteuren aus bestehenden Heroal-Systemen realisiert worden. Die besondere Herausforderung bestand dabei darin, die kreativen Ideen der Studenten technisch umzusetzen. Die Ausführung der Photovoltaikmodule wurde von den Studenten in Zusammenarbeit mit der Firma Würth Solar festgelegt.

Weitere Informationen zu Aluminium-Unterkonstruktionen für Dach und der Fassade können per E-Mail an Heroal angefordert werden.

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