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Unidek verfeinert Dachboden-Dämmelemente für die neue EnEV

(22.7.2009) Ab dem 1. Oktober 2009 gilt die neue EnEV 2009. Sie bringt höhere Anforderungen u.a. an die Dämmung der obersten Geschossdecke. In der Sanierung und im Neubau (Referenzverfahren) wird ein U-Wert von mindestens 0,24 W/m²K gefordert. Seit dem 1. Januar 2009 gilt zudem das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG). Wer den darin geforderten Einsatz von erneuerbaren Energien nicht verwirklicht, muss bei seinen Dachböden im Neubau oder Anbau über 50 m² einen U-Wert von 0,2 W/m²K realisieren (15% besser als in der EnEV 2009 gefordert). Neu in der EnEV 2009 ist auch die Nachrüstpflicht für die bisher befreiten ausbaufähigen Dachgeschosse. Diese müssen nun bis Ende 2011 gedämmt werden, sofern die Baumaßnahme keinen unangemessenen Aufwand bedeute und damit die Wirtschaftlichkeit in Frage stelle.


Dachboden-Dämmelement DB..SP von Unidek (im Bild noch ohne doppeltes Nut-Feder-System im Dämmstoff)

Zum Start der neuen EnEV präsentiert Unidek, einer der Marktführer in diesem Segment, drei verfeinerte Dachboden-Dämmelemente:


DB.MSP mit Melaminharz-Beschichtung (mehr vom Bild)
  • Das Standard Dachboden-Dämmelement DB..SP ist mit einer Spanplatte beschichtet. Neu bei diesem Element ist neben dem üblichen Nut-Feder-System in der Platte auch ein zusätzliches doppeltes Nut-Feder-System im Dämmstoff (im Bild oben leider noch ohne dieses). Mit Abmessungen von 1250 x 1000 mm soll dieses Bauteil professionellen Anforderungen gerecht werden.
  • Das schickere, mit einer OSB-Holzplatte beschichtete Element DB..OSB besitzt ein umlaufendes Nut-Feder-System in der OSB-Platte und wird ab sofort im handlichen Format 1250 x 675 mm angeboten. Damit passt diese Dachbodendämmung allemal durch übliche Dachbodenluken.
  • Für den besonders anspruchsvollen Einsatz auf stark genutzten Trockenböden bietet Unidek das feucht wischbare Element DB.MSP (Bild rechts). Die hochwertige Melaminharzbeschichtung dieses Elementes ähnelt der Oberfläche von Laminatböden. Ab sofort ist dieses 1250 x 1000 mm große Dachbodenelement ebenfalls mit Nut-Feder-Systemen in der Platte und doppelten Nut-Feder-Systemen im Dämmstoff ausgestattet.

Nach dem Zusammenschluss von Unidek mit Gefinex (siehe auch Beitrag vom 16.6.2006) hat Unidek direkten Zugriff auf das große Angebot des Marktführers in speziellen Folien, Klebebändern und Randdämmstreifen. Seinen Kunden bietet das Unternehmen daher ab sofort auch die Lieferung aller für die Dachbodendämmung erforderlichen Ergänzungsmaterialien (Holzleim, Randdämmstreifen Geficell Standard und Trittschalldämmung Geficell TDZ) aus einer Hand an. Dies soll zu einer Vereinfachung der Logistikkette führen und die Verarbeiter entlasten.

An der Dicke nicht sparen

Die Anforderungen aus der EnEV 2009 werden je nach Deckenkonstruktion (Holz- bzw. Stahlbetondecke) mit 14 bis 18 cm dicken Elementen gelöst. Bedenkt man, dass diese Dämmart besonders leicht zu verbauen, preiswert und damit wirtschaftlich ist, kann es auch Sinn machen, zweilagig mit Dämmdicken von weit über 20 cm, bereits heute den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Wenn alle Planungen des Gesetzgebers eintreten, dann werden im Jahre 2020 für die oberste Geschossdecke U-Werte um 0,1 W/m²K und damit Dämmdicken von etwa 300 mm gefordert.

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