KNX-Broschüre über Smart Metering
(26.8.2009) Steigende Energiekosten, Wirtschaftlichkeit und der nötige Klimaschutz wecken die Forderung nach mehr Transparenz im Energieverbrauch. Dem stehen die allgemein praktizierten jährlichen Abrechnungen entgegen. Eine Änderung bahnt sich hier nur beim Bezug von elektrischer Energie an. Durch Nutzung intelligenter Energiezähler könnte der Stromkunde künftig seinen Verbrauch zeitnah beobachten und bewusst steuern. Mit KNX ist ein detailliert bewusster Umgang mit Energie heute schon möglich, nicht nur mit der elektrischen Energie, sondern auch mit Wärme, Wasser und mit fossilen Energieträgern wie Öl und Gas. Zahlreiche KNX Komponenten sind bereits auf dem Markt. Eine neue Broschüre informiert ausführlich über die Vorteile der Technik.
Ein Schlüssel für den bewussteren Umgang mit Energie im Gebäude ist, den laufenden Energieverbrauch möglichst plastisch aufzuzeigen. Genau das tut die seit langem bekannte Momentanverbrauchsanzeige im Auto: Bei unüberlegtem, rasantem Gasgeben oder beim Fahren mit "Bleifuss" kann man sofort sehen, wie der Spritverbrauch in ungeahnte Höhen schnellt. Nicht anders könnte es in den Gebäuden sein. Nur sind bisher sehr wenige mit solchen Messeinrichtungen ausgestattet. "Smart Metering" wird dieses Verfahren genannt, was soviel wie "Intelligente Messwerterfassung und -anzeige" bedeutet. Nur wenn ich weiß, wann und wofür augenblicklich wieviel Energie verbraucht wird, kann ich entsprechend gegensteuern, bestimmte Verbraucher abschalten bzw. in günstigeren Tarifzeiten betreiben.
Eine Aufgabe für KNX
Was nützt es jedoch den Hausbewohner oder Gebäudebetreiber, wenn er über Heizkosten, aber weder über die Temperaturen in den Räumen, den Öffnungszustand der Fenster oder den Bewohnungszustand des Hauses informiert ist? Was nützt es, wenn er die Stromversorgungskosten kennt, aber nichts über einzelne Verbraucherschaltzustände oder den Bewohnungszustand weiß? Hier bieten Gebäudebussysteme wie KNX Lösungen, die über ein Visualisierungs- und Automatisierungssystem mit der Energiedatenerfassung kombiniert werden können. Ergebnis dieser Implementation ist ein aktives Energiemanagement, über das sich Hausbewohner wie Gebäudebetreiber informieren können.
Die Zukunft hat begonnen
In den Einführungskonzeptionen für Smart Metering spielt die Kostenneutralität oder das ROI (Return On Investment) eine wesentliche Rolle. Den Investitionen stehen Effizienzsteigerungen durch Onlineablesung und -abrechnung, insbesondere jedoch Kostensenkungen im Energiebereich gegenüber. Die dann noch vorhandene "Kostenlücke" kann durch zusätzliche Dienste geschlossen werden. Hier sind Services durch kontinuierliche Verbrauchsinformationen, Überwachungseinrichtungen - z.B. Rauchwarnmelder, Glasbruchsensoren, Wohnraumregelung, Überwachung der Vitalfunktionen der Bewohner u.a. - möglich. Dabei steht die Kompatibilität der Messgeräte mit der KNX Welt im Vordergrund.
Neue Broschüre
Ausführliche konkrete Informationen mit anschaulichen Erklärungen und Beispielen
liefert die neue 16-seitige Broschüre "Smart Metering mit KNX". In fünf Kapiteln
erläutert sie in verständlicher Sprache allgemeine Hintergründe zum Smart
Metering und technische Zusammenhänge. Schließlich stellt sie
Anwendungsbeispiele vor und geht auf verschiedene Produkte ein. Die Broschüre
"Smart Metering
mit KNX" steht im Internet
unter
knx.org
zum Download bereit oder kann zudem per
E-Mail an KNX
bestellt werden; siehe zudem Beitrag
"Architektenbroschüre von KNX Deutschland".
siehe auch für zusätzliche Informationen:
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siehe zudem:
- Gebäudeleittechnik, Elektroinstallation, Lichtschalter, Haustechnik, Lichtsteuerung, Lichttechnik, Sonnenschutzsteuerung, Heizung, Raumlufttechnik, Energie liefern, erfassen und abrechnen auf Baulinks
- Literatur / Bücher zum Thema Gebäudeautomation, Elektroinstallation bei Baubuch / Amazon.de
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