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CO2-Gebäudesanierungsprogramme werden aufgestockt

(30.8.2009) Die Nachfrage privater Bauherren nach staatlicher Förderung für Investitionen in die Energieeffizienz von Gebäuden ist dieses Jahr noch höher als im bereits sehr nachfragestarken Vorjahr. Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee will die Programme zur CO2-Gebäudesanierung deshalb für das laufende Jahr um 750 Millionen Euro aufstocken. Damit sollen noch dieses Jahr private Investitionen für Neubau und Sanierung energieeffizienter Gebäude in einer Höhe von insgesamt über sechs Milliarden Euro ermöglicht werden. Der Haushaltsausschuss hat den Vorschlag in der letzten August-Woche gebilligt.

Die Mittel für die Programme zur CO2-Gebäudesanierung wurden bereits im Rahmen des ersten Konjunkturpakets erheblich erhöht. Die Förderung privater Investitionen in energieeffizientes Bauen über die KfW Bank ist neben der Energieeinsparverordnung zudem das wichtigste Instrument zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung im Gebäudebereich.

Laut Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung konnte der CO2-Ausstoß in Deutschland seit 2006 durch die geförderten Investitionen an Wohngebäuden jährlich um rund 3,2 Millionen Tonnen CO2 reduziert werden. In diesem Zeitraum wurden rund 1,1 Millionen Wohnungen auf einen hohen energetischen Standard gebracht oder neu gebaut. Die Entlastung bei den Heizkosten summiert sich dadurch inzwischen auf fast 1,1 Milliarden Euro. Durch Baumaßnahmen, die durch die CO2-Gebäudesanierungsprogramme möglich wurden, konnten bis zu 220.000 Arbeitsplätze beim Mittelstand und im Handwerk geschaffen oder gesichert werden.

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