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DLR sucht für Aerogelbeton Kooperationspartner

(23.9.2009)Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat im Rahmen von Forschungsarbeiten einen Leichtbeton mit herausragenden Eigenschaften hinsichtlich Wärmeleitfähigkeit, Dichte und Dämmeigenschaften entwickelt. Der so genannte "Aerogelbeton" erhält seine Charakteristik durch die Zugabe von Aerogelen (auch als Nanogel bekannt) in die Zementmischung. Um den Baustoff zur Marktreife zu führen, bietet das DLR diesen "Aerogelbeton" im Rahmen seines Technologiemarketings Kooperationspartnern an. Gefragt sind innovative Unternehmen aus der Baubranche sowie Architekten oder Planungsingenieure, die den Baustoff mit dem DLR marktgerecht weiter entwickeln, ihn in der Praxis erproben und schließlich als Produkt vertreiben wollen.


"Aerogele entstehen aus Chemikalien, die Gele bilden. In Baustoffe eingebracht, erzeugen sie Werkstoffe mit faszinierenden Eigenschaften", erklärt Professor Lorenz Ratke, der die Arbeitsgruppe am Institut für Materialphysik im Weltraum beim DLR leitet und maßgeblich an der Entwicklung des Aerogelbetons beteiligt war.

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jüngere Beiträge, die auf diesen verweisen:

Der neue Werkstoff eignet sich für viele Anwendungen, bei denen Feuerfestigkeit, Isolierung, Dichte oder Schallschutz wichtige Kriterien sind und erfüllt höchste Ansprüche an diese Eigenschaften, mit einer geringen Dichte (250 kg/m³ bis 1000 kg/m³), einer Brandschutzklasse besser als F120 und einer Schalldämmung besser als 40 dB (ab 6 cm) sowie geringer Wasserdurchlässigkeit - siehe z.B. auch Beitrag "Premiere: Nanogel macht Kerndämmung mit 1,5 cm Dicke sinnvoll" vom 20.2.2007 (weitere Aerogel-Beiträge unter "ausgewählte weitere Meldungen" weiter unten).

Gemeinsam mit Unternehmen aus der Baubranche möchte das DLR den neuen Baustoff zur Marktreife führen. Dabei sind wichtige Erfahrungswerte aus der Praxis gefragt, etwa bei der Zusammensetzung der Betonrezeptur, die spezifisch gewünschte Eigenschaften mitbringt, oder bei der Ausarbeitung von Produktions- und Verarbeitungsprozessen sowie der Zulassung des Baustoffs.

Durch ihre Mitwirkung in diesem Prozess sollen die Unternehmen von einem innovativen, individuell auf ihr Anwendungsgebiet zugeschnittenen Produkt direkt aus der Forschung profitieren. Gleichzeitig reduzieren sich die eigenen Entwicklungsrisiken und -kosten erheblich.

Per E-Mail an Jochen Krampe vom DLR kann Kontakt aufgenommen werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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