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Pelletbranche geht von weiterem Wachstum aus

(9.10.2009; Interpellets-Bericht) Die Pelletbranche in Deutschland hat sich innerhalb von zehn Jahren aus dem Nichts zu einem spürbaren Wirtschaftsfaktor am Wärmemarkt entwickelt. Nach Berechnungen des Deutschen Pelletinstituts GmbH (DEPI) stellt sie bundesweit im Jahr 2009 mehr als 8.000 Arbeitsplätze zur Verfügung und erzielt dabei einen Umsatz von 1,2 Mrd. Euro. Hierauf wies der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) hin.

DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt sagte hierzu: "Durch die Kombination eines natürlichen, heimischen Energieträgers mit modernster Verbrennungstechnik hat sich das Heizen mit Pellets innerhalb kürzester Zeit zu einer beliebten Wärmequelle entwickelt. Damit einher ging auch die Schaffung einer beträchtlichen Wertschöpfung, die nahezu vollständig im Inland und zum überwiegenden Teil in der Region verbleibt." Zudem führe das Heizen mit Pellets zu einer erheblichen Reduktion von Treibhausgasen sowie zur Entlastung vieler Verbraucher, Kommunen und Unternehmen von hohen Energiekosten.

Trotz der gegenwärtigen Wirtschaftskrise geht der DEPV von weiterem, kontinuierlichem Wachstum aus. Hierzu fordert er entsprechende politische Rahmenbedingungen von den Parteien ein. "Zur Erfüllung der politischen Klimaschutzziele ist der Wärmemarkt aufgrund des Löwenanteils am Endenergieverbrauch der wichtigste Energiesektor", so die DEPV-Vorsitzende. "Die Verlässlichkeit politischer Rahmenbedingungen ist hierzu eine unabdingbare Voraussetzung." Der DEPV fordert von der Politik, das Prinzip "Fordern und Fördern" auf Bundesebene, aber auch in den Ländern konsequent auszubauen. Das heißt, die Ausweitung einer gesetzlichen Nutzungspflicht für erneuerbare Wärme auch im Bestand sowie qualitative Mindestanforderungen an Heizsysteme. Daneben müsse ein ausreichender Grundstock an Fördermitteln im Marktanreizprogramm gewährleistet sein. Nur dann wird aus Sicht des Verbandes das ambitionierte Ziel der Bundesregierung erreichbar sein, bis 2020 den Anteil erneuerbarer Wärme auf 20 Prozent zu erhöhen.

Die Pelletbranche umfasst eine breite Wertschöpfungskette. Beginnend im Rohstoffsektor mit der Forstwirtschaft bis zur Pelletproduktion führt sie bis zu einem technischen Bereich, der die Hersteller von Pelletfeuerungen, die Heizungsbauer sowie die Bereiche Logistik, Lieferung und Lagerung umfasst bis hin zum Schornsteinfeger. Das Deutsche Pelletinstitut GmbH (DEPI) erfasste die Arbeitsplatzzahlen sowie den Umsatz der Pelletbranche in einer Marktanalyse für das Jahr 2009. Die Zahlen belegen die Schaffung vieler regionaler Arbeitsplätze. Für die gesamte Holzpelletbranche wurden vom DEPI knapp sieben Arbeitsplätze je Mio. Euro getätigten Umsatzes berechnet. Für die kommenden Jahre geht man beim Branchenverband von einer weiteren kontinuierlichen Steigerung der Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften aus.

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