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„Viertel Zwei“ mitten in Wien mit Structural-Glazing-Fassade

(19.11.2009) Mitten in Wien entsteht das etwas futuristisch anmutende Stadtquartier „Viertel Zwei“. Auf 40.000 m² wächst zwischen Messe und Innenstadt ein Lebensraum aus modernen Bürogebäuden, Wohn- und Grünflächen (siehe Google-Maps). Das Herz des Viertels bildet der 5.000 m² große See  namens „H Zwei O“ - darüber „schwebt“ der auskragende Teil des Bürokomplexes „Plus Zwei“ wie ein überdimensionaler Riegel aus Glas. Das Gebäude des Wiener Architekten Martin Kohlbauer ist eines von sechs Objekten, die im neuen Viertel bis 2010 errichtet werden sollen. Klare Strukturen und 7.200 m² Structural-Glazing-Fassade mit Sonnenschutzglas (ipasol neutral 50/27 und ipasol platin 47/29) lassen von Tageslicht durchflutete Räume erwarten, die zugleich effektiv vor sommerlicher Überhitzung geschützt sind:

Structural Glazing mit Sonnen- und Brandschutz

Mit seinem 18 m auskragenden Trak fällt der gläserne Bürokomplex „Plus Zwei“ besonders ins Auge. Das achtstöckige und 33 m hohe Gebäude wurde vor kurzem fertiggestellt, der Öl- und Gaskonzern OMV AG ist Mieter des modernen Bauwerkes. Auf 19.000 m² arbeiten die Mitarbeiter in von Tageslicht durchfluteten Räumen, mit grandiosem Ausblick auf See, Grünflächen und die umliegende Architektur.

Für klare, symmetrische Strukturen sorgt auch die als Structural Glazing ausgeführte, großflächige Glasfassade, durch die das Gebäude transparent und filigran wirkt: Mechanische und von außen sichtbare Halterungen der Glasscheiben entfallen. Die Fassade ist als W90-Paneelkonstruktion ausgeführt und erfüllt so die „brandschutztechnische Anforderung W90 für nicht tragende Außenwandbauteile“ zur Verhinderung des vertikalen Brandüberschlages zwischen den Geschossen.

Tageslicht und Sonnenschutz fürs Arbeitsklima

Die Glas-Architektur des „Plus Zwei“ will sowohl in ästhetischer als auch in funktioneller Hinsicht hohe Ansprüche erfüllen:

  • Neutrale Durchsicht,
  • viel Tageslicht und
  • hoher Sonnenschutz

... sind die Stärken des Sonnenschutzglases ipasol neutral 50/27 (siehe auch Beitrag "Neue Produktnamen für ipasol-Sonnenschutzgläser" vom 23.1.2009). Die energetischen Eigenschaften der Verglasung sollen die Betriebskosten des Gebäudes senken und die Umwelt schonen: Durch den besonders niedrigen Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert = 27% nach EN 410) erhitzen sich die Räume bei Sonneneinstrahlung weniger, die Klimatisierungskosten sinken und auf aufwändige außenliegende Verschattungsanlagen kann verzichtet werden. Trotzdem gelangt verhältnismäßig viel Tageslicht in die Räume (τL = 50%), so dass elektrisches Licht erst relativ spät genutzt werden muss. Im Winter sorgt der Ug-Wert von 1,1 W/m²K (nach EN 673) für effektive Wärmedämmung.

Während die Planer mit dem Einsatz von ipasol neutral 50/27 bewusst auf eine neutrale Ansicht setzten, verfügt das in allen schräg stehenden oder angewinkelten Flächen eingesetzte ipasol platin 47/29 über eine erhöhte Außenreflexion von 40%, hohen Sonnenschutz (g-Wert = 27% nach EN 410) und ebenfalls eine vergleichsweise hohe Lichtdurchlässigkeit (τL = 47%) - siehe auch Beitrag "Glasfassade ist nicht gleich Glasfassade" vom 26.10.2006.

Weitere Informationen zu ipasol und Structural-Glazing-Konstruktionen können per E-Mail an Interpane Glas Industrie angefordert werden.

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