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Neopor bei vorgehängten Fassaden bis zur Hochhausgrenze

(19.11.2009) Vorgehängte hinterlüftete Fassaden können zukünftig bis zur Hochhausgrenze mit Neopor, dem expandierfähigem Polystyrol (EPS) der BASF, wärmegedämmt werden: Der Schweizer Dämmstoffhersteller Swisspor setzt Neopor in seinem patentierten Fassadensystem Swisspor Lambda Vento für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) ein. Das vom Deutschen Institut für Bautechnik zugelassene System mit Dämmstoffplatten aus Neopor verspricht gegenüber bisher üblichen Systemen eine bessere Wärmedämmung (λR = 0,031 oder 0,032 W/mK), ist unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und kann in der Sanierung sowie im Neubau verwendet werden.

Platzsparend, wärmebrückenarm und einfach zu montieren

Der platzsparende Swisspor-Aufbau kann bis zur Hochhausgrenze (22,5 Meter) angebracht werden, da der hier vorgeschriebene Brandschutz durch geschossweise ausgeführte Brandriegel und Brandsperren gewährleistet ist. Im Vergleich zu herkömmlichen hinterlüfteten vorgehängten Fassaden mit Mineralwolle ist das System von Swisspor unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit sowie formstabil, alterungsbeständig und verrottungsfest. Die Dämmstoffplatten aus Neopor verfügen umlaufend über Nut und Feder und ermöglichen mit den punktuell gesetzten Distanzschrauben, welche die Unterkonstruktion fixieren, einen quasi wärmebrückenfreien Aufbau.


Die mehrschichtige Außenwandkonstruktion - bestehend aus Dämmstoffplatten, Holzunterkonstruktion mit Luftspalt und Außenverkleidung - sollte leicht montiert werden können. Die Dämmstoffplatten, die in Stärken bis 200 mm zugelassen sind, lassen sich staub- und abfallfrei mit Heißdraht zuschneiden und verarbeiten. Sie werden mit Dämmstoffhaltern auf dem Untergrund befestigt, müssen also nicht geklebt werden. Damit kann die Fassade bei Bedarf vollständig rückgebaut werden, die Komponenten sind wieder verwendbar oder recycelbar.

Vorgehängte hinterlüftete Fassaden bieten einen großen gestalterischen Freiraum für individuelle, ästhetische und gleichzeitig witterungsbeständige Fassadenbekleidungen - z.B. für Eternitfassadentafeln und Putzträgerplatten mit unterschiedlichen Beschichtungen.

In Deutschland soll das Swisspor/Neopor-System zum ersten Mal auf dem BASF-Stand während des dena-Kongresses "zukunft haus 2009" vorgestellt werden, der vom 24. bis 25. November in Berlin stattfindet. Zurzeit wird in Wolgast, Mecklenburg-Vorpommern, die Kindertagesstätte Anne Frank im Rahmen des dena-Projekts "Niedrigenergiehaus im Bestand" energetisch saniert (EnEV 2007 Neubau: -40%). Zwei Fassaden wurden dabei als vorgehängte hinterlüftetet Fassade mit dem System swisspor Lambda Vento ausgeführt.

zur Erinnerung: Neopor

Neopor ist eine Weiterentwicklung des weißen Dämmstoffklassikers Styropor. BASF stellt das schwarze, expandierfähige Granulat aus Polystyrol her. Weiterverarbeiter schäumen das Granulat auf und verarbeiten es zu silbergrauen Blöcken und Formteilen für verschiedene Einsatzbereiche, besonders für die Gebäudedämmung. Dämmstoffe aus Neopor sind silbergrau, weil sie fein verteilte Grafitpartikel enthalten, die wie kleine Spiegel die Wärmestrahlung reflektieren und so den Wärmeverlust im Haus verringern sollen. Die Dämmleistung wird damit um bis zu 20 Prozent gesteigert. So können Heizkosten gespart und der Wert von Gebäuden umweltfreundlich gesteigert werden - siehe auch Beitrag "Neopor für neue Hochleistungsdämmstoffe" vom 19.6.2007.

Weitere Informationen zu Neopor (speziell auch für vorgehängte hinterlüftete Fassaden) können per E-Mail an BASF angefordert werden.

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