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bauTraum zum Thema "Baukultur und Schule" gestartet

(14.2.2010) Am 1. Februar 2010 ist die bundesweite Netzwerkkampagne bauTraum zum Thema "Baukultur und Schule" mit einer Eröffnungsveranstaltung und einem Aktionstag für 250 Kinder und Jugendliche in Naumburg gestartet.

Mit der Netzwerkkampagne bauTraum 2010 sollen Schülerinnen und Schüler für das Thema Baukultur begeistert und ihr Bewusstsein für unsere gestaltete Umwelt gefördert werden. Die Bundesstiftung Baukultur, ihr Förderverein, die Bundesarchitektenkammer und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz rufen Lehrende, Erzieher, Eltern, Planer, Bauschaffende und Konservatoren auf, sich mit Aktivitäten für Kinder und Jugendliche am Aktionszeitraum von Februar bis September 2010 zu beteiligen. Schirmherrin der Kampagne ist Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

bauTraum stellt bestehende Aktivitäten und Initiativen vor und führt sie auf der Internetplattform baut-raum.de zusammen. Das Netzwerk unterstützt diejenigen, die sich schon lange für Baukulturvermittlung einsetzen und regt auch neue Projekte für Kinder und Jugendliche zum Thema Baukultur und Schule bundesweit an. Ziel der Kampagne ist es, gemeinsam eine hohe öffentliche und politische Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema zu erwirken.

Zu der Eröffnungsveranstaltung am 1. Februar 2010 hatten die Stadt Naumburg und ihre IBA-Partner 250 Schülerinnen und Schüler aus Naumburg und ausgewählten Partnerstädten zu einem abwechslungsreichen Aktionstag mit Werkstattprogramm an verschiedenen Orten in der Stadt eingeladen, um zum Thema Baukultur gemeinsam zu arbeiten:


Ein goldener Raum schwebt durch die Naumburger Altstadt.

Staatssekretär André Schröder, Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, und der Naumburger Oberbürgermeister Bernward Küper eröffneten gemeinsam mit Prof. Michael Braum, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, die Netzwerkkampagne. "Wir haben diese Kampagne losgetreten, damit unsere Umwelt langfristig besser und verantwortlicher gestaltet wird, damit sich unsere Kinder und Jugendlichen in ihr wohlfühlen, diese wertschätzen und gute Räume zum miteinander Lernen und Leben vorfinden. Wenn wir es mit der Bildung wirklich ernst meinen, müssen alle unsere Schulen perspektivisch mindestens genauso hochwertig gestaltet sein, wie viele unserer Firmenzentralen", unterstrich Braum die Ziele der Kampagne und gab den Start frei für die anschließenden Werkstätten.

Die Bandbreite dieser Schüler-Werkstätten reichte von einem Klima-Forschungslabor bis zum Bau einer begehbaren Idealstadt: Die Schülerinnen und Schüler machten sich im Naumburger Dom, in verschiedenen Schulen und an besonderen Orten der Stadt auf die gemeinsame Spurensuche. Unterstützt von Architekten, Denkmalpflegern, Bauingenieuren und Stadtplanern, entdeckten die Kinder und Jugendlichen ihr Lebensumfeld aus neuen Blickwinkeln und konnten ihre gestalterischen Fähigkeiten erproben. Als Ergebnis trugen die Nachwuchs-Baumeister ihre eigenen Entwürfe am Abend durch die Stadt und präsentierten sie im Naumburger Rathaus.

Zur Ankündigung des geplanten Architektur- und Umwelthauses in Naumburg schwebte am Nachmittag ein goldener Raum durch die Naumburger Altstadt. Dieser wurde zuvor von Schülerinnen und Schülern des Naumburger Domgymnasiums und der Partnerstadt Aachen zusammen erbaut. Der schwebende Körper brachte Passanten und die jungen Akteure miteinander ins Gespräch und die engen Gassen zum Leuchten. "Gemeinsam mit den Schülern werden wir zu Akteuren und eignen uns die Stadt als Spielraum an" erläuterte Gerald Klahr (Kirchentrojaner, Büro für interaktive Planungsmethodik, Stuttgart) die Absicht seiner spielerischen Aktion. Die Eröffnungsveranstaltung war auch der Startschuss für das gemeinsame Schulprojekt "Entdecke deine Stadt", ein Schüleraustausch der Städte Hamburg und Naumburg. Das Projekt versetzt die Kinder in die Lage, sich gegenseitig die eigene Stadtgeschichte, die Stadtpolitik und die bauliche Gestaltung des jeweiligen Lernortes zu vermitteln.

Die Stadt Naumburg hatte zu diesem Aktionstag im Rahmen der IBA Stadtumbau 2010 und ihres Projekts "Stadt Bildung" eingeladen: Die baukulturelle Bildung ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, den Stadtumbauprozess bürgerschaftlich zu stärken sowie ein neues Selbstverständnis und Wertebewusstsein in Hinblick auf die eigene Stadt anzuregen.

Die Veranstalter waren die Stadt Naumburg und die Interessensgemeinschaft Wenzelsgasse "Architektur - Umwelt- Wohnen" im Rahmen der IBA Stadtumbau 2010 in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung Baukultur und ihrem Förderverein.

Ihren Abschluss findet die Netzwerkkampagne bauTraum am 12. September 2010, dem "Tag des offenen Denkmals", an dem dieses Jahr auch alle bauTraum-Akteure in ganz Deutschland dazu aufgerufen sind, ihre Baukultur-Projekte der interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.

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