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Uf von 0,78 W/m²K mit Stahl-PVC-Composit, IKD und STV

  • ... vom ift Rosenheim bestätigt

(29.3.2010; fensterbau/frontale-Bericht) Passend zur aktuellen Diskussion zu den Uf-Werten bei Fensterprofilen präsentierte Gealan auf der fensterbau/frontale System­lösungen zu diesem Themenbereich. "Die aktuelle Diskussion zu den Uf-Werten bei Fensterprofilen geht weit über das hinaus, was seitens des Gesetzgebers gefordert wird", führte Helmut Frehse, Geschäftsführer Systementwicklung/Innovation bei Gealan dazu aus. "Selbst die Anforderungen der am 1. Oktober 2009 in Kraft getretenen novellierten Energieeinsparverordnung EnEV stellen für die meisten der am deutschen Markt angebotenen Fensterprofilsysteme kein Problem dar", fährt Helmut Frehse fort.

Die Planungen der Systemgeber zielen bei den Fensterprofilen auf Uf-Werte ab, die deutlich unter 0,8 W/m²K liegen. Allerdings darf bei diesen Planspielen die Sinnhaftigkeit isoliert betrachteter, niedriger Uf-Werte nicht aus den Augen verloren werden. Marginalen Verbesserungen auf der einen Seite stehen irgendwann erhebliche Mehrkosten gegenüber, um diese Erhöhung der Wärmedämmung zu erzielen. Ein weiterer Kostenaspekt, der nicht außer Acht gelassen werden darf, ist eine rationelle Verarbeitbarkeit der Profile auf handelsüblichen Produktionsanlagen beim Fensterbaubetrieb.

Alternative Stahl-PVC-Compositaussteifung


S 800 IQ mit alternativer Aussteigung (Bild vergrößern)
 

S 7000 IQ plus geschäumt (Bild vergrößern)

Bekanntlich führen viele Wege nach Rom, so auch bei der sukzessiven Verbesserung der Uf-Werte. Einer der beiden gezeigten Gealan-Ansätze stellt eine Alternative zu den bisher recht kostenintensiven, thermisch getrennten Stählen dar. Bei diesen Armierungen wurden entweder zwei einzelne Stähle formschlüssig mit Kunststoffen vergossen oder reibschlüssig verklemmt. Die Gealan-Neuentwicklung zielt auf eine Aussteifung ab, bei der die Komponente Stahl mit der eigenen Kernkompetenz, nämlich dem Extrudieren, verbunden wird. Auf der fensterbau/frontale zeigte das Unternehmen als Ergebnis dieser Entwicklung eine Stahl-PVC-Compositaussteifung, die in Serienproduktion deutlich unter den Preisen von bisherigen thermisch getrennten Armierungen angeboten werden könne.

Wärmedämmung durch "Intensiv-Kern-Dämmung" (IKD) dank "Statischer-Trocken-Verglasung" (STV)

Ein weiterer Lösungsansatz für die Verbesserung der Uf-Werte ist das Ausschäumen der Profile. Die neue Klebetechnik "Statische-Trocken-Verglasung STV" eröffnet dafür interessante Perspektiven. Die vollflächige Verklebung von Glas und Flügelüberschlag mittels eines speziellen Klebebandes macht Stahlaussteifungen nicht mehr vollumfänglich notwendig. Die dadurch frei werdende Profilhauptkammer steht jetzt für eine Erhöhung der Wärmedämmeigenschaften zur Verfügung und kann ausgeschäumt werden. Ziel dieser Entwicklung war es, aus der Verbindung von Klebe- und Schäumtechnik im System S 7000 IQ plus eine Lösung zu generieren, die Uf-Werte von unter 0,8 W/m²K - also Passivhausstandard - ermöglicht. Durch das ift Rosenheim wurde dafür der errechnete Wert Uf von 0,78 W/m²K bestätigt - siehe auch Beitrag "Statische-Trocken-Verglasung - vorgestellt von Gealan" vom 30.4.2010.

Übrigens: Laut Gealan haben erste Tests mit dem Mitteldichtungssystem S 7000 IQ plus und IKD gezeigt, dass bei Verwendung von Glas mit einem Ug = 0,4 und Swisspacer V UW-Werte bis 0,61 W/m²K möglich seien.

Weitere Informationen zu Passivhaus-tauglichen Fenstern können per E-Mail an Gealan angefordert werden.

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