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Richtfest der Elbphilharmonie (mit 2 interessanten Videos)

(30.5.2010) Mit dem Richtfest der Elbphilharmonie am 28. und 29. Mai präsentierte sich Hamburgs neues Konzerthaus den Bürgern und Gästen der norddeutschen Metropole (siehe Google-Maps und/oder Bing-Maps). Mehr als 5.000 Besucher konnten an zwei Tagen den ganz speziellen Bau nach einem Entwurf der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron hautnah erleben und bekamen so einen Vorgeschmack auf das neue Wahrzeichen der Stadt:

Copyright: Elbphilharmonie Hamburg, Herzog & de Meuron

Die Elbphilharmonie Hamburg versteht sich als ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Musik und der einzigartigen Lage am Hafen. Das Zusammenspiel des archaisch wirkenden Kaispeichers A, einem historischen Backsteinmonument an der westlichen Spitze der HafenCity Hamburg, mit dem kühnen Schwung des schillernden Glaskörpers ist die architektonische Visitenkarte des Konzerthauses. Das 110 m hohe Gebäude verbindet so Tradition und Moderne - und zwar dort, wo die Hansestadt am authentischsten ist: direkt am Wasser. So entsteht mitten im Strom der Elbe auf ca. 1.700 Stahlbetonpfählen ein Gebäudekomplex, der neben drei Konzertsälen ein Hotel, Wohnungen sowie mit der Plaza, einen öffentlichen Platz in 37 m Höhe mit 360-Grad-Panorama über die Stadt, beheimaten wird.

Das Herzstück der Elbphilharmonie ist zugleich eine der derzeit spannendsten baulichen Herausforderungen Europas: ein Konzertsaal von Weltklasse für 2.150 Besucher auf einer Höhe von 50 m.

Das Gebäude wird nicht nur architektonisches Wahrzeichen und Touristenattraktion sein, es soll auch das neue Symbol für die Musikmetropole Hamburg werden. Immerhin soll sich der Konzertsaal unter dem Österreichischen Generalintendanten Christoph Lieben-Seutter in die Riege der besten Konzerthäuser der Welt einreihen.

Copyright: Elbphilharmonie Hamburg, Herzog & de Meuron

Das Gebäude ist auch das Symbol für das aufstrebende Hamburg und Teil der neuen HafenCity, dem derzeit größten innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekt Europas. Von den knapp 400 Millionen Euro Baukosten, die aktuell als Richtschnur genannt werden, werden rund 77 Millionen Euro alleine durch Spenden und Einnahmen gedeckt. Fertig gestellt wird die Elbphilharmonie voraussichtlich 2012/2013.

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