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(Vermeintlicher) Rost als Gestaltungselement für den Innenausbau

(19.8.2010) Wenn Architekten, Objekteinrichter oder Messebauer rostiges Metall als kontrastierendes Gestaltungselement zur Präsentation von Bekleidung in Edelboutiquen, zur Inszenierung von High-Tech-Produkten auf Messen oder nur zur Beplankung von Wänden einsetzen, dann ist das in der Regel ein Job für Metallbauer. Bis jetzt! Das Wettringer Familienunternehmen H. Schubert hat sich von Industrieoberflächen inspirieren lassen und bringt mit seiner Neuentwicklung "imi-rost" für solche Aufträge nun das Tischler- und Schreinerhandwerk ins Spiel.

"imi-rost" sind Verbundwerkstoffplatten, die standardmäßig aus einer 19 mm MDF-Platte, einer 3 mm starken HDF-Platte bzw. 0,8 mm HPL als Trägerplatte bestehen und mit einer dünnen mineralischen Oberfläche mit echtem Eisenoxid beschichtet sind. Durch ein eigen-entwickeltes Verfahren wird die Echtmetallbeschichtung bis zu einem definierten Stadium oxidiert. Danach wird der Prozess gestoppt und die Oberfläche versiegelt. Optisch entsteht so eine verrostete "Metall"-Oberfläche, die auch haptisch nicht von echtem oxidiertem Eisen zu unterscheiden ist, ohne allerdings abzufärben. Zudem sind die Platten sogar magnetisch.

Einsatzbereiche

Durch bekannte Plattenwerkstoffe wie MDF, HDF oder HPL als Trägermaterial ermöglicht "imi-rost" den Einsatz als Werkstoff für das gesamte Spektrum des Tischler- und Möbelbauerhandwerks; ist dabei allerdings flexibler einzusetzen und leichter zu verarbeiten als echtes Metall. Möbel oder Flächen mit der dekorativen Rostoberfläche bringen, gerade in Verbindung mit anderen Werkstoffen wie Sichtbeton (z.B. imi-beton), Holz, Glas oder Edelstahl, einen spannenden Kontrast mit hoher Authentizität.

"imi-rost" wird in drei Oberflächenvariationen angeboten:

  • als Glattoptik (Bild), die wie eine original verrostete Oberfläche wirkt,
  • als Glattoptik-tief (Bild), die die für Rost typische partielle "Blasenbildung" nachbildet und
  • als Rautenoptik (Bild), wie man sie als schwere, ausgesteifte Industriebleche kennt.

Leichte Verarbeitung

Für "imi-rost" werden keine Spezialwerkzeuge benötigt. Alle "imi-rost"-Platten können uneingeschränkt mit herkömmlichen Tischler­werkzeugen und Holz­bearbeitungs­maschinen verarbeitet werden genauso wie imi-beton. Die dünne "Eisen"-Schicht hat keinen negativen Einfluss auf die Standzeiten von Werkzeugen; sie soll vergleichbar mit der bei der Verarbeitung von Spanplatten sein. Für die Kantenverarbeitung gilt Ähnliches: Die Kanten werden wie bei anderen Holzwerkstoffen geschliffen, gesäubert und dann mit einer speziellen "imi-rost"- Kantenfarbe gestrichen (Pinsel oder Rolle) und mit Lack zweifach versiegelt. Schadhafte Stellen oder Fugen können so ebenfalls nachbearbeitet werden.

Mit der "imi-rost" Schichtstoffplatte können wie mit jeder handelsüblichen HPL-Platte Biegungen realisiert werden ...

  • mit einem Innenradius von minimal 50 mm und
  • Außenradien ab 100 mm.

Lieferbar sind die Platten in den Maßen 2600 x 1010 mm in 20 und 4 mm Stärke sowie 3030 x 1200 mm. Darüber hinaus bietet der Hersteller die kommissionsmäßige Lieferung bis zu einem Maximalmaß von 3400 x 1300 mm an. (Bei HPL beträgt die Standardgröße 3030 x 1280 mm.)

Mit "imi-rost" liefert das Münsterländer Unternehmen dem Tischlerhandwerk und allen Innenausbauprofis - wie schon mit seinen imi-beton-Platten - einen neuen trendigen Werkstoff, der ihnen das Angebotsspektrum im Möbel-, Laden- und Messebau deutlich erweitert. Neben den reinen Plattenprodukten bietet die H. Schubert zudem auch fertig konfektionierte Teile nach eigenen Vorgaben an.

Weitere Informationen zu imi-rost (und auch imi-beton) können per E-Mail an H. Schubert GmbH & Co.KG angefordert werden.

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