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Armacell-Dämmstoff mit antimikrobieller Microban-Ausrüstung

(9.9.2010) In der Luft befindliche Bakterien und Schimmelpilze, die zum so genannten Sick- Building-Syndrom beitragen und Erkrankungen verursachen können, sollen sich zukünftig mit dem Dämmstoff AF/Armaflex wirkungsvoll bekämpfen lassen. Das Armacell Premiumprodukt wird jetzt mit einem antimikrobiellen Microban Schutz ausgerüstet.


Armacell hat eine exklusive, weltweit gültige Lizenzvereinbarung mit Microban International Ltd, dem weltweit führenden Anbieter auf dem Gebiet des integrierten, antimikrobiellen Produktschutzes. Nach der erfolgreichen Markteinführung von Armaflex Produkten mit antimikrobiellem Microban Schutz in den USA, Indien, UK und Irland bietet Armacell nun auch auf dem europäischen Festland antibakteriell ausgerüstete, hochflexible Dämmstoffe an. Die gestiegene Leistungsfähigkeit des Dämmstoffklassikers, der seit April im deutschen Markt erhältlich ist, ist mit keinerlei Mehrkosten verbunden.

Gesundheitliche Risiken durch Luftschadstoffe in Gebäuden

Wie eine aktuelle Studie der US-Umweltbehörde EPA gezeigt hat, weist die Luft innerhalb von Gebäuden eine bis zu 10-mal höhere Kontamination mit Luftschadstoffen auf als die Luft im Freien. Eine zu hohe Feuchtigkeit in Kombination mit Staub und Schmutzpartikeln bietet einen idealen Nährboden für mikrobielles Wachstum. Die Mikroben setzen dann ihrerseits Sporen, Zellen, Partikel und flüchtige organische Verbindungen (VOC) frei und tragen so möglicherweise zum "Sick Building Syndrom"(SBS) bei. Zu den gesundheitlichen Folgen einer hohen Raumluft-Kontamination zählen Atemwegs-, allergische und asthmatische Erkrankungen.

Hierzu erläutert Georgios Eleftheriadis, Armacell Manager Technical Marketing Europe: "Geeignete Baumaterialien können das Risiko für ein SBS mindern, indem sie die Ansammlung von Schmutz, das Eindringen von Feuchtigkeit und somit das Schimmelwachstum hemmen. Armaflex Produkte verfügen über einen passiven Schutz gegen Mikroorganismen, weil sich Erreger nur schwer auf der glatten und nicht-porösen Oberfläche des Werkstoffs festsetzen können, wo sie zudem nicht die für ihr Wachstum erforderlichen Nährstoffe finden."

Es gibt allerdings besonders widerstandsfähige Stämme, die sich sogar auf den von Natur aus feindlichen Armaflex Dämmstoffen ansiedeln können. Die jetzt in den Dämmstoff integrierte und Zink-basierte Microban-Ausrüstung verspricht dagegen einen äußerst wirksamen aktiven Schutz. Das dürfte besonders interessant für Ingenieure und für Facility Manager sein, die mit der Planung bzw. Instandhaltung öffentlicher Gebäude, Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie Schulen und Kindergärten befasst sind.

antimikrobielles MicrobanDie Microban Zusätze werden den AF/Armaflex Produkten bereits während des Herstellungsprozesses zugefügt und sind somit sicher vor Verschleiß oder Auswaschen. Die Microban-Technologie bewahrt die Dämmstoffe über ihre gesamte Lebensdauer vor dem Ansiedeln von Bakterien und Schimmelpilzen. Microban entfaltet seine Wirkung, indem es die Zellwände von Mikroorganismen durchdringt und lebenswichtige Zellfunktionen ausschaltet. Das Resultat: Die Keime verlieren ihre Funktionsfähigkeit, sie können nicht länger wachsen oder sich vermehren - das finale "Aus" für das Wachstum von Bakterien und Schimmel.

Die Produkteinführung geht einher mit einer Sortimentserweiterung. So werden AF/Armaflex Schläuche jetzt beispielsweise auch für Kunststoffrohre in den für Kälte- und Klimaanwendungen üblichen Rohrdurchmessern geliefert.

Paul McDonnell, Managing Director von Microban Europe, zur Kooperation mit Armacell: "Unsere exklusive Zusammenarbeit mit Armacell in den USA, in Indien, UK und Irland war äußerst erfolgreich und wir sind überzeugt davon, dass sich die Erfolgsstory auch in weiteren Teilen Europas fortsetzen wird."

Weitere Informationen zu AF/Armaflex mit Microban können per E-Mail an Armacell angefordert werden.

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