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Europas Architekten uneins über die Zukunft der Baubranche

(5.10.2010) Die jüngst veröffentlichte Ausgabe des europäischen Architekten-Barometers zum 2. Quartal zeigt von Land zu Land eine deutlich verschiedene Stimmungslage bei Architekten in Europa. Vor allem wenn es um die zu erwartende Anzahl der Projekte in den kommenden 12 Monaten geht, werden die Differenzen sichtbar. Darin unterscheidet sich das Ergebnis stark von der vorherigen Quartalsbefragung, als noch alle Architekten (mit Ausnahme der Spanier) von einem Projektzuwachs ausgegangen waren.


Verglichen mit ihren europäischen Kollegen blicken die deutschen Architekten am optimistischsten in die Zukunft. Hierzulande erwarten gut 53 Prozent in den kommenden 12 Monaten mehr Projekte im Nichtwohnungsbausegment. Nur 2 Prozent fürchten Schwund. Die deutschen Planer sind etwas weniger optimistisch in Bezug auf den Wohnungsbau: Hier erwarten 32 Prozent einen Zuwachs, 2 Prozent rechnen in den kommenden 12 Monaten mit geringeren Projektzahlen.

Architekten aus dem Vereinigten Königreich sind ebenfalls in Bezug auf den Nichtwohnungsbau am optimistischsten. Mehr als 50 Prozent erwarten im nächsten Jahr einen Auftragsanstieg in diesem Bereich. 16 Prozent der Architekten gehen hier von einem Projektschwund aus. Etwa 37 Prozent erwarten einen Anstieg im Wohnungsbausegment, 18 Prozent rechnen dagegen mit weniger Projekten.

Diese und weitere Ergebnisse werden im Europäischen Architektenbarometer veröffentlicht, einer internationalen Marktforschung unter 1.200 europäischen Architekten. Viermal im Jahr wird die Studie von Arch-Vision im Vereinigten Königreich, in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und den Niederlanden durchgeführt. Erhoben werden Entwicklungen wie das Umsatz- und Auftragsvolumen bei Architekten. Neben diesen Indexgrößen wird jedes Quartal ein Sonderthema in den Mittelpunkt gestellt. Schließlich sind die Architekten nicht nur ein guter Frühindikator für das zukünftige Bauvolumen, sondern sie beeinflussen auch maßgeblich, wie Projekte gebaut werden und welche Materialien dabei zum Einsatz kommen.

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