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Bericht vom dritten Hansgrohe Wassersymposium

(17.10.2010) Unter der Überschrift "Unser täglich Wasser - faszinierendes Element und ewiger Kreislauf" fand am 7. und 8. Oktober 2010 das dritte Hansgrohe Wassersymposium in der Aquademie in Schiltach statt. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung standen Wasserkreisläufe in Natur und Technik, wie sie unser tägliches Leben prägen.

Auf Einladung der Hansgrohe AG diskutierten elf renommierte Wasser- und Umweltexperten - unter ihnen der ehemalige Bundesumweltminister und einstige Leiter des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Professor Klaus Töpfer, und die ZDF-Wissenschaftsjournalistin, Dr. Iris Zink - vor vollbesetztem Auditorium das Thema aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Besonderes Interesse galt dabei der Frage, wie der Mensch in die Kreisläufe eingreift und welche Folgen dies für deren Funktionieren hat.

Bewusstsein für Ressourcenschutz schaffen


Siegfried Gänßlen (Bild vergrößern)  

"Auch die dritte Auflage des Hansgrohe Wassersymposiums", unterstrichen Siegfried Gänßlen, Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe AG, und Aufsichtsratschef Klaus Grohe, "hat wieder gezeigt, wie faszinierend und lebenswichtig das Element Wasser ist. Gleichzeitig haben alle Referentinnen und Referenten deutlich gemacht, dass es eine der gesellschaftlichen Hauptherausforderungen ist, verantwortlich mit der Ressource Wasser umzugehen und Wasserverschwendung zu vermeiden. Dafür die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, verstehen wir auch als Aufgabe der Hansgrohe AG." Entsprechend werteten Siegfried Gänßlen und Klaus Grohe den großen Zuspruch zu der Veranstaltung als ein Zeichen wachsenden Bewusstseins für die Bedeutung der Themen Umwelt- und Ressourcenschutz. Dies sei auch Richtschnur für die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens: "Genussvolles Wassererlebnis mit verantwortlichem Ressourceneinsatz zu verbinden, ist uns bei Hansgrohe seit langem ein zentrales Anliegen und wichtiger Impulsgeber für Innovationen, die die Wassereffizienz unserer Produkte weiter verbessern."

Wasserkreisläufe in Natur und Technik

Welch vielfältige Rollen Wasser in unserem Alltag übernimmt, machten die Vorträge und Workshops des Symposiums deutlich. Die namhaften Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis stellten dar, wie es sich mit den unterschiedlichen Wasserkreisläufen in der Natur - etwa im menschlichen Körper oder aber in Flussläufen - und der Industrie verhält.

Einig waren sich die Expertinnen und Experten darin, dass Wasser als "Kreislauf des Lebens" von zentraler Bedeutung für die menschliche Existenz sei. Umso intensiver müsse man sich mit den zahlreichen Bedrohungen für das Lebenselixier auseinandersetzen, die sich auch aus den Eingriffen des Menschen in die Wasserkreisläufe ergäben. Besonders deutlich kritisierte der ehemalige Bundesumweltminister, Professor Klaus Töpfer, den verschwenderischen Umgang mit Wasser. "Unsere Wegwerfgesellschaft muss ihr Verhalten dringend ändern, um der globalen Wasserkrise zu begegnen", mahnte er unter großem Beifall des Publikums.

Klaus Grohe und Klaus Töpfer verleihen Hansgrohe-Preis 2010

Professor Töpfer fand aber auch lobende Worte für Unternehmen, gesellschaftliche Initiativen und einzelne Menschen, die mit gutem Beispiel vorangingen und pragmatische Lösungen für Probleme rund um die Versorgung mit Wasser entwickelten. Dies gelte auch für die Journalistinnen und Journalisten, die sich intensiv des Themas Wasser annähmen und mit fundiert recherchierten Beiträgen zum nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser anregten. An sie richtete sich denn auch der Hansgrohe-Preis 2010, den Klaus Grohe und Klaus Töpfer zum Abschluss des Wassersymposiums an die Journalisten Dr. Max Rauner und Dr. Dirk Asendorpf für ihr Dossier "Im Fokus: Wasserarmut" in "ZEIT Wissen" verliehen:


Klaus Grohe, Klaus Töpfer und Dr. Max Rauner (Bild vergrößern)

Wasser im Mittelpunkt

Doch nicht nur während der Vorträge, Workshops und der Preisverleihung stand das Thema Wasser im Mittelpunkt. Den kulturellen Rahmen der Veranstaltung bildeten verschiedene Formen der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Lebenselixier Wasser. So gab die Bilder-Vernissage "Brandung" des Fotografen Hubert Braxmaier visuelle Einblicke in diese eindrucksvollen Zonen der Meere, in denen Wasser in besonderem Zusammenspiel mit Wind und Gezeiten zum Schauspiel wird.

Den musikalischen Auftakt machte das Blechbläserquintett "Swabian Brass" mit Wassermusik. Das Zwiegespräch "Die Farbe des Wassers" zwischen dem Schriftsteller und Dramaturgen John von Düffel, der sich in einigen Büchern auf literarische Weise mit dem Wasser beschäftigt hat, und dem Umweltwissenschaftler Klaus Lanz vermittelte auf spannende Art und Weise unterschiedliche Wahrnehmungen vom Wasser und vom Umgang mit Wasser. Diesen Gedankenaustausch zum Lebenselement Wasser umrahmte das Streicherduo Tim Ströble und Felix Borel mit seinen musikalischen Improvisationen.

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