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Bodenbeläge auf der BAU 2011 ... und die Qual der Wahl

(23.10.2010; BAU-Vorbericht) Es gibt viele Möglichkeiten, einen Boden zu gestalten. Die umfangreiche Palette an Formen, Farben und Materialien zeigt die BAU 2011, Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme, vom 17. bis 22. Januar 2011 auf dem Münchner Messegelände. In Halle B6 und Teilen der Halle A6 findet man elastische (Linoleum, PVC, Kautschuk, Kork) und textile Beläge. Auch Laminat und Parkettböden sind vertreten. Der wieder wachsende Bereich Fliesen und Keramik ist traditionell in der Halle A6 beheimatet. Dort zeigen führende Hersteller aus aller Welt neueste Kreationen zur Innen- und Außenraumgestaltung.

Bodenbeläge in den Hallen B6 und A6

Die Auswahl an Bodenbelägen ist groß. Planer und Architekten, die den Bodenbelag zunehmend als wichtiges Gestaltungselement wiederentdecken, aber auch Handwerker und alle anderen Interessierten haben die Qual der Wahl: Traditionelle Beläge aus Holz, Stein oder Fliesen sind zeitlos und robust. Parallel zu neuen Formaten und Oberflächen erfuhren Dielen, Holzpflaster, Natursteinplatten oder handbemalte Fliesen in den vergangenen Jahren eine Renaissance. Moderne Materialien sind oftmals eine Mischung natürlicher und synthetischer Produkte - auch hier ist die Auswahl riesig: seien es textile Bodenbeläge aus Kunst- und Naturfasern oder elastische aus Linoleum, Kautschuk, Kork und PVC.

Farbe und Oberfläche sind nur zwei Merkmale von vielen, die bei der Materialwahl zu bedenken sind:

  • Wie sieht der Bodenbelag jetzt aus, wie wirkt er nach vielen Jahren?
  • Wie fühlt er sich an, wie riecht er?
  • Wie wird er genutzt, was kann man darauf machen und was soll er verhindern?
  • Wie lange muss er halten?
  • Wie lässt er sich reinigen?
  • Was darf er kosten?

Zudem ist der Boden Teil der Architektur: harmoniert er mit ihr oder steht er im Kontrast dazu?

Ein wichtiger Trend im Sinne von Nachhaltigkeit ist die Verarbeitung von Recyclingprodukten, nicht nur bei elastischen Belägen wie PVC oder Linoleum, sondern auch bei Teppichfliesen. Einige Hersteller nehmen inzwischen ihre Produkte nach Gebrauch zurück und recyceln diese zu Garnen oder Rückenbeschichtungen. Zudem hat der Einsatz von Teppichfliesen weitere Vorteile: Sie mindern den Trittschall, sind unempfindlich bei hoher Beanspruchung und lassen sich einfach austauschen.

Insbesondere im Bereich textiler und elastischer Beläge wurde eine Fülle neuer Produkte entwickelt. Die Palette reicht von sprichwörtlich nachwachsenden und natürlichen Materialien wie Kork, Hanf, Wolle oder Leder, über Produkte aus natürlichen und künstlichen Ausgangsstoffen, wie z.B. Kautschuk (auch Elastomer oder Gummi genannt) bis hin zu synthetischen Fasern, Kunststoffen (Vinyl-Beläge) und Beschichtungen aus Epoxidharz. Daneben gibt es Ungewöhnliches wie beispielsweise besonders stark strukturierte oder beflockte textile Beläge, und Exotisches wie Beläge aus Papier, Seegras oder Ananasfasern. Was davon auf der BAU 2011 zu sehen ist? Man darf gespannt sein...

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