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Broschüre zu neuen Mauer- und Fugenmörtelsystemen

(23.11.2010) Die Neubautätigkeit bleibt - nicht weiter verwunderlich - deutlich unter ihrem einstigen Niveau. Die Hersteller von Mauersteinen passen ihre Kapazitäten an und entwickeln neue Mauerstein-Typen. Gleichzeitig wird in den Gebäudebestand investiert - viel natürlich in die energetische Optimierung, aber auch in "normale" Sanierung, Renovierung und Umbauten. Für die Planer und das Handwerk bedeutet das den Umgang mit einem immer breiteren Spektrum an Massivbau-Baustoffen. Denn eins ist klar: Auch wenn alternative Bauweisen wie der Holz-Fertigbau immer bekannter werden und Beton seinen festen Platz im Wohnbau hat, so setzen Bauherren nach wie vor auf Stein und Mörtel.


Der Massivbau mit Mauerwerk dominiert Baugeschehen und Bestandsbau. (Bild vergrößern)

Bauherren und Immobilienkäufer kennen klare Kriterien, wenn es um Bauweise und Ausstattung des Wunschhauses geht. Hoher Werterhalt, moderner Wärmeschutz, lange Lebens- und Nutzungsdauer, guter Schallschutz, niedrige Betriebs- und Instandhaltungskosten - die Reihenfolge der wichtigsten Argumente ist immer recht ähnlich.

Die Kriterien der Bauherren kann man auf unterschiedlichen Wegen erfüllen. Die Bauarten, also neben dem weit vorherrschenden Massivbau vor allem Leicht- und Fertigbauweisen, haben jeweils eine Reihe von spezifischen starken und weniger starken Seiten. Der Massivbau mit Mauerwerk kann im direkten Wettbewerb in vielen Disziplinen punkten. In der ökologischen Bilanz liegt er z.B. schon über einen angenommenen Gesamt-Lebenszyklus von 80 Jahren in vielen Einzelaspekten vorn, in der Realität wird dieser Vorsprung häufig durch die längere Lebens- und Nutzungsdauer noch deutlicher ausfallen.


Für private wie öffentliche Bauten ist die lange Nutzungsdauer und der Werterhalt von Massivbauten ein wesentliches Argument.

Im Neubau erreicht die Weiterentwicklung von Mauersteinen in den letzten Jahren ein höheres Tempo:

  • Größere Formate bis hin zu Blöcken und Planelementen sind ein Trend in der Entwicklung,
  • eine Erweiterung der Mauerbildner-Palette um Steine mit besonderen physikalischen Eigenschaften ist ein anderer.

Besonders die geforderte immer höhere Energieeffizienz treibt die Entwicklung. Der äußerlich vielleicht noch gleich aussehende Ziegel ist dann hoch porosiert, der Beton-Lochstein oder der Lochziegel mit einem mineralischen oder organischen Dämmstoff gefüllt. Den Kalksandstein gibt es in Varianten mit noch höherer Rohdichte für besonders guten Schallschutz, durch veränderte Zuschlagstoffe und optimierte Produktionsverfahren werden Diffusionsverhalten und Raumklima beeinflussende Eigenschaften optimiert.

Neben handwerklichem Können wird für die ausführenden Gewerke das Wissen um Materialeigenschaften und die Kombination von bestimmten Steintypen mit optimal geeigneten Mörtelprodukten immer wichtiger.

Mörtelprodukte für eine komplexe Realität im Neu- und Bestandsbau

Die Eigenschaften immer neuer Generationen von Mauersteinen beeinflussen zum Teil signifikant das Verhalten des Verbundsystems "tragende Außenwand", sowohl mechanisch wie auch bei den wichtigen thermischen und hygrischen Eigenschaften. Das Verformungs- und Lastverhalten "leichter", hoch wärmedämmender Mauersteine verändert sich gegenüber Steinen mit hoher Rohdichte deutlich - das hat Folgen für den verwendeten Mauermörtel, aber auch für Unter- und Oberputze, die hier größere, vor allem lastbedingte Bewegungsumfänge kompensieren müssen. Das Wissen der Fachleute bei der Auswahl und Zusammenstellung der Baustoffe gewinnt hier neben dem Verarbeitungswissen und -können eine entscheidende Bedeutung - vorausgesetzt, das Angebot der Baustoffindustrie und des Fachhandels, insbesondere der Werktrockenmörtel-Industrie, hält mit den materialtechnischen Anforderungen Schritt.

Teil der komplexen Realität am Bau sind auch die Parallelwelten weiter bestehender nationaler Rest-Normen und baurechtlicher Regelungen neben einer zunehmend europäisch geprägten Rahmengesetzgebung. Das Nebeneinander von harmonisierten und nicht harmonisierten Normen erschwert natürlich die Lage für Baustoffanbieter, Planer und Architekten wie das Bauhandwerk.

Der Stand der Dinge im Mauerwerksbau - auf 48 Seiten

Sakret begleitet die Veränderungen seit Jahrzehnten mit eigener Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Das Spektrum an Mauer- und Fugenmörteln gehört vielleicht zu den umfassendsten, die der Markt überhaupt bietet. Die breite Auswahl, die angeboten und gepflegt wird, spiegelt die immens gewachsene Bandbreite von Anforderungen, denen das Handwerk in der täglichen Arbeit gerecht werden muss.

Die neue 48 Seiten starke Sakret-Broschüre "Hochbau: Mauerwerk. Mauer- und Fugenmörtelsysteme" beleuchtet den modernen Mauerwerksbau und die Anforderungen von Instandhaltung, Umbau und Modernisierung in allen wesentlichen Facetten. Eine kompakte Einführung beschäftigt sich mit der Marktentwicklung im Massivbau zwischen Bestandsbau und erhöhten Anforderungen im Neubau. Der Fokus liegt auf den Mauersteinen und dem Innovationspotenzial von Baustoffen und Bauweisen, bei denen Mörtelprodukte eine wichtige Rolle spielen, weil sie dieses Potenzial letztendlich zu erschließen helfen - Mauerwerk ist mehr denn je ein Verbundsystem, das aufeinander angepasste Komponenten braucht, um seine volle Leistungsfähigkeit zu erreichen. Eine Übersicht über das Sakret-Produktprogramm zeigt, wie stark auch die neuen Anforderungen moderner Mauersteine Eingang in die Produktentwicklung gefunden haben. Technische Hinweise und anschaulich illustrierte Darstellungen der Basistechniken im Mauerwerksbau geben der Broschüre einen hohen Praxiswert.

Die Broschüre steht als PDF-Dokument unter sakret.de online zur Verfügung und kann auch gedruckt per E-Mail an Sakret angefordert werden.

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