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Megaman für Amalgam statt Flüssigquecksilber in Energiesparlampen

(7.12.2010) Der Energiesparlampen-Hersteller Megaman setzt sich für die weitere Beschränkung von Quecksilber in Energiesparlampen ein. Das in vielen Energiesparlampen enthaltene flüssige Quecksilber sollte generell durch feste Metallverbindungen, so genannte Quecksilber-Amalgame, ersetzt werden - heißt es in einer Mitteilung des deutschen Megaman-Vertreibers IDV GmbH aus Langenselbold. Das erhöhe insbesondere die Sicherheit der Lampen bei Zerbrechen, den Gesundheits- und Umweltschutz in der Produktion sowie beim Transport zum Recycling.

Energiesparlampen funktionieren ähnlich wie Leuchtstoffröhren. Eine geringe Menge Quecksilber ist dabei noch unersetzlich. Aber es gibt Unterschiede in der Weise, wie das Quecksilber in die Lampe kommt. Weit verbreitet sind Lampen mit Flüssigquecksilber. Wenn sie zerbrechen, entlassen sie im eingeschalteten oder betriebswarmen Zustand innerhalb kürzester Zeit zehnmal mehr Quecksilberdampf in die Umwelt als Energiesparlampen mit Amalgam. Bei kalten Lampen setzt die Flüssigquecksilberlampe mindestens hundertmal mehr Quecksilberdampf frei als eine Amalgamlampe.

Werner Wiesner von der IDV GmbH plädiert für einen Konsens der Lampenhersteller: "Wir fordern alle Hersteller und Importeure von Energiesparlampen auf, mit Amalgam statt Flüssigquecksilber die bestmögliche Technologie bei Energiesparlampen einzusetzen, die heute verfügbar ist. Wenn es die Möglichkeit gibt, eine ganze Produktgruppe bei tragbarem Aufwand nachhaltig zu verbessern, dann sollte sich zugunsten von Umwelt und Verbrauchern niemand dagegen verschließen."

Aus Gründen des Umwelt- und Gesundheitsschutzes verwendet Megaman laut eigenen Angaben als erster Hersteller seit 2008 in allen Energiesparlampen ausschließlich Amalgame statt Flüssigquecksilber. Ein Silikon-Splitterschutz, über den viele Megaman Energiesparlampen verfügen, versteht sich als zusätzlicher Sicherheitsgewinn. "Unsere guten Erfahrungen belegen: Es ist nicht notwendig, flüssiges Quecksilber zu verwenden", betont Wiesner. "Auch andere Hersteller nutzen bereits Amalgame, aber nur aus technischen Gründen für bestimmte Energiesparlampen. Der generelle Verzicht auf flüssiges Quecksilber wäre grundsätzlich für jeden Hersteller machbar."

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