Kellerdecken schlank dämmen mit 0,022 W/mK
(15.12.2010) Negative Umwelteinflüsse wie Kälte, Hitze, Lärm in Wohn- oder Industriegebäuden führen zu einer Beeinträchtigung des Wohlbefindens der Bewohner und müssen verbessert werden. Es bestehen hier oft nicht nur Vorgaben der Gesetzgeber, sondern eine energiebewusste Bauweise oder Sanierung spart auch Geld, reduziert den CO2-Ausstoß eines Gebäudes und trägt zur Erhaltung der Gesundheit der Menschen bei. Dazu gibt es viele einfach durchzuführende Maßnahmen, z.B. die Dämmung der obersten Geschossdecke oder der Kellerdecke. Beide können mit relativ geringem finanziellem Aufwand ein hohes Einsparpotential realisieren.
Auch viele Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften haben dieses Potential für ihre Wohnungen erkannt und in die Tat umgesetzt. Bei einer Wohnungsbaugenossenschaft in Hannover beispielsweise werden im Moment vornehmlich Kellerdecken von Häusern der 50er und 60er Jahre gedämmt. Hauptsächlich handelt es sich um 3-4-stockige Mehrfamilienhäuser in Blockbebauung. Dabei wird von einem Regelaufbau im Erdgeschoss ausgegangen von ...
- 50 mm Zementestrich,
- 20 mm Trittschalldämmung und
- 160 mm Stahlbeton.
Diese Decke wird nun von unten mit 60 mm dicken Resolharzdämmplatten versehen. Die relativ dünne Dämmstoffdicke kann deshalb gewählt werden, weil der Hersteller Kingspan mit Kooltherm eine Platte anbieten kann, die mit einer WLZ von 0,22 einen verhältnismäßig guten Dämmwert zur Verfügung stellt. Konventionellere Dämmstoffe müssten möglicherweise gar doppelt so dick eingebaut werden, um einen ähnlichen Effekt zu erzielen. Dies kann gerade bei älteren Kellern mit geringen Raumhöhen zu konstruktiven Problemen führen.
Ausführendes Unternehmen ist in diesem Fall die Biermann Holzbau aus Hannover. Herr Struß, Leiter der dortigen Zimmerei, berichtet von einer an sich problemlosen Verarbeitung der Platte. Bei der Verlegung sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Kellerdecke ausreichend flach und sauber ist und bestehende Unebenheiten entfernt werden.
Die beidseitig mit Glasflies kaschierte Kingspan Kooltherm K10 Unterdecken Dämmplatte wird im Verband unter Vermeidung von Kreuzfugen mit Kunststoffdübeln an der Decke befestigt (die Dübelteller sollten einen Mindestdurchmesser von 40 mm haben). Da die Haftung geklebter Platten stark von der Qualität des Untergrundes abhängt, ist dübeln im Vergleich zum Verkleben immer die sicherere Methode bei der Kellerdeckendämmung. Die Plattenstöße und die Dübelteller können mit Aluminiumklebeband abgeklebt werden.
Weitere
Informationen zur Kooltherm K10 Unterdecken Dämmplatte können per
E-Mail an Kingspan
angefordert werden.
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