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Erste Lange Nacht der Architektur stieß auf großes Interesse

(24.1.2011; BAU-Bericht) Die erste "Lange Nacht der Architektur" ("LNdA"), veranstaltet von der BAU und dem Bauzentrum Poing ist bei den Münchnern offenbar auf eine bemerkenswerte Resonanz gestoßen. Nach Schätzung der Organisatoren nahmen mehr als 10.000 Besucher an dem nächtlichen Event teil, das Einblicke gewährte in die eindrucksvollsten Gebäude der bayerischen Landeshauptstadt.

Bereits zur Eröffnung durch den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, Christian Ude, und den Geschäftsführer der Messe München, Dr. Reinhard Pfeiffer, waren mehr als 200 Besucher in den Skygarden am Arnulfpark gekommen. Völlig überfüllt war dann der anschließende Vortrag des Architekten Hadi Teherani. "Wir zählten mehr als 300 Besucher. 600 Gästen mussten wir leider im Vorfeld absagen, da nicht genug Sitzplätze zur Verfügung standen. Der Vortrag wurde über die Maßen gut aufgenommen", freute sich Markus Diekow, Leiter Unternehmenskommunikation Corporate Communications der Vivico Real Estate GmbH.

Nach der zentralen Eröffnungsfeier begann für die Besucher die Qual der Wahl. Eine ältere Dame fasste ihr Dilemma zusammen: "Bei dem tollen Angebot bin ich jetzt total im Stress. Ich weiß gar nicht, wo ich zuerst hingehen soll." Besonders gefragt: "The Seven", ehemals ein Heizkraftwerk an der Müllerstraße (siehe Google-Maps), mittlerweile umgestaltet zu Deutschlands teuerster Penthouse-Wohnung. Mehr als 1.500 Besucher wollten die sonst nicht zugängliche Luxus-Herberge einmal mit eigenen Augen sehen. Jörg Scheufele, Geschäftsführer des Bauträgers alpha invest Projekt GmbH, fasste seine Erlebnisse so zusammen: "Teilweise haben die Menschen sehr lange ausgeharrt, um auf den Turm fahren zu können. Das zeigt, dass die Münchner dankbar dafür sind, hinter die Kulissen der architektonisch eindrucksvollsten Bauwerke der Stadt blicken zu dürfen. Ein solcher Zuspruch sollte Ansporn sein, Veranstaltungen wie der Langen Nacht der Architektur künftig einen festen Platz im Terminkalender der Stadt zu geben."

Lange Schlangen bildeten sich bereits gegen 18.00 Uhr vor dem Cafe Luitpold, ebenso im Olympia-Park (Google-Maps) und am Bayerischen Hof. Vor den Highlight-Towers warteten ebenfalls hunderte Besucher in der Kälte, um dann einen Blick über das nächtliche München, die hell erleuchtete Allianz-Arena (Google-Maps) und den Licht durchfluteten Olympia-Park zu werfen.

Während der Busfahrten zwischen den architektonischen Highlights konnten sich die Menschen wieder aufwärmen, gegenseitig kennenlernen und ihrer Hoffnung Ausdruck geben, dass diese Veranstaltung im Jahr 2013 unbedingt wiederholt werden sollte.

Auch die Betreiber der an der "LNdA" teilnehmenden Gebäude zeigten sich begeistert von der Idee, anlässlich der BAU eine Brücke von den Messehallen in die Stadt zu schlagen. "Es wäre toll, wenn die Veranstaltung zur BAU 2013 wieder stattfinden würde", erklärte Tobias Kohler von der Olympiapark München GmbH, stellvertretend für viele andere Gebäudebetreiber. Auch die Veranstalter der Langen Nacht der Architektur zeigen sich zufrieden. Dazu Messe-Geschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer: "Wir von der BAU und vom Bauzentrum Poing freuen uns sehr, dass diese erste 'LNdA' so viel Anklang gefunden hat. Nichts ist schlimmer, als wenn bei einer Premiere niemand kommt. Hier war teilweise das Gegenteil der Fall: es hat uns alle überrascht, dass das Interesse so riesengroß war. Daher kam es bei dieser Premiere teilweise auch zu langen Warteschlangen. Dies in den Griff zu bekommen, ist die große Herausforderung beim nächsten Mal."

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