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Erstes europaweit zugelassenes Lichtband mit zertifiziertem Wärmeschutz

(10.2.2011; BAU-Bericht) Lichtbänder sind ein Klassiker im Industrie- und Hallenbau. Ihre vornehmliche Funktion besteht / bestand  lange Zeit darin, Tageslicht in das Gebäudeinnere zu lenken und mit integrierten Klappensystemen für eine natürliche Be- und Entlüftung sowie einen sicheren Rauch- und Wärmeabzug (RWA) zu sorgen. Doch analog zu allen anderen für das zeitgemäße Bauen vorgesehenen Bauelementen hat auch bei den Oberlichtern ein Kriterium an Gewichtung zugelegt: die Energieeffizienz. Lamilux, Hersteller hochwertiger Tageslichtsysteme, RWA-Anlagen und Steuerungstechnologien, hat jetzt mit dem CI-System Lichtband B eine Tageslichtkonstruktion auf den Markt gebracht, die über geprüfte und zertifizierte Wärmeschutzwerte verfügt. Demnach sind alle Wärmebrücken im CI-System Lichtband B eliminiert. Je nach Ausstattung erreicht es einen UW-Wert von bis zu 1,7 W/m²K. Darüber hinaus verfügt das Lichtbandsystem über die Europäische Technische Zulassung (ETA), in der Lamilux die guten Werte für den Wärmeschutz nachgewiesen hat.

Mit dem CI-System Lichtband B hat Lamilux als erster europäischer Hersteller ein den europäischen Normen entsprechendes und damit für den gesamten EU-Raum zugelassenes Lichtband entwickelt. Die von der EOTA (European Organisation for Technical Approvals) vergebene Zulassung stellt einen allgemein anerkannten Nachweis für die technische Zuverlässigkeit innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten dar. Sie wird auf der Grundlage umfangreicher Tests der Produkteigenschaften wie Standfestigkeit, Wärmeschutz, Stabilität und Langlebigkeit sowie entsprechender Qualitätssicherungsmaßnahmen erteilt. Das Lamilux CI-System Lichtband B - zugelassen unter der Nummer ETA-09/0347 - hat in diesen Untersuchungen erfolgreich seine technischen und energetischen Qualitäten unter Beweis gestellt.

Wärmebrückenfreiheit durch thermisch getrenntes Fußprofil

Den hohen Energieeffizienz-Anforderungen hat Lamilux bei der Entwicklung des CI-System Lichtband B durch die Konzentration auf die Wärmedämmeigenschaften Rechnung getragen. Lamilux hat für sein Lichtbandsystem ein thermisch getrenntes Fußprofil konstruiert. "Bislang bestand das Fußprofil von Lichtbändern aus Metall, was allerdings eine erhebliche Wärmebrücke mit sich brachte", so Diplom-Ingenieur Enrico Penzel, der an der Entwicklung des neuen Lichtbandes maßgeblich beteiligt war. Wenn man dieses durch ein thermisch getrenntes, reines Kunststoffprofil ersetze, könne man zwar die Wärmebrücke unterbinden, gleichzeitig bekomme man aber Probleme mit der Statik. "Die Herausforderung bestand nun darin, Wärmebrückenfreiheit mit stabiler Statik zu verbinden und beide Eigenschaften gleichzeitig zu verbessern.

Das Ergebnis: Eine Spannkonsole aus Metall, gehalten von einem Fußprofil aus Kunststoff. Im Fußprofil integriert: Der Isotherme Lastkonverter (ITL), der die Traglast gezielt in die Unterkonstruktion des Lichtbandes einleitet und gleichzeitig für optimale Isothermenverläufe sorgt - und damit einen bestmöglichen Wärmeschutz ermöglicht. Gleichzeitig minimiert dieses Bauelement die Gefahr der Kondensatbildung auf den Oberflächen der Konstruktion gegenüber herkömmlichen thermisch nicht getrennten Konstruktionen um ein Vielfaches. Durch den ITL erreicht das Fußprofilsystem des Lichtbandes einen Uf-Wert bis 1,3 W/m²K. Für das gesamte Lichtband sind gemäß Zulassung Wärmedämmwerte bis 1,6 W/m²K möglich.

Statik und Rauchabzug

Neben den Wärmedämmwerten hat Lamilux eigenen Angaben zufolge bei seinem Lichtbandsystem zahlreiche weitere relevante Produktparameter optimiert: So sind beispielsweise Ausführungsvarianten für Schneelastaufnahmen bis 3,9 KN/m² und Windsoglasten bis 3,3 KN/m² möglich. Wert legte Lamilux auch auf die Standfestigkeit der Stahlblechzargen, deren Materialgüte nach der europäisch anerkannten Richtlinie DASt 016 nachgewiesen seien.

Die hohe Stabilität der Klappensysteme bei Stürmen sei darüber hinaus mit der patentierten dynamischen Momentenregelung (DMR) gewährleistet. Mit Hilfe eines Federsystems werde die Polycarbonatverglasung spannungsoptimiert im Klappenrahmen gelagert. Bei starken Belastungen würden die Verglasungselemente auf diese Weise bestens gesichert bleiben, da die Windlasteinwirkung optimal aufgenommen und abgefedert werde.

Die in geöffnetem Zustand federnd gelagerten Klappen sollen auch für einen zuverlässigen Rauchabzug sorgen. Dank der großflächigen Klappen von bis zu 300 x 200 cm können hier beachtliche AW-Werte erzielt werden. So erreicht die Doppelklappe einen Spitzenwert von 4,15 m² aerodynamisch wirksamer Öffnungsfläche. Gleichzeitig kann sie auch als Lüftungsklappe genutzt werden.

Energiemanagement

"Mit dem neuen CI-System Lichtband B haben wir ein energetisch und statisch wegweisendes Tageslichtsystem für das intelligente und nachhaltige Gebäudeenergiemanagement entwickelt", ist sich Diplom-Ingenieur Joachim Hessemer, Technischer Leiter bei Lamilux, sicher. Den Nachweis dafür erbringe Lamilux mit einem Qualitätszertifikat, das jedem Kunden bei Auslieferung ausgehändigt wird. "Mit diesem Dokument belegen wir gegenüber unseren Kunden die qualitative Güte des ausgelieferten Produktes. Das heißt: Dass es gemäß der EOTA-Zulassung und der darin geforderten technischen Standards gefertigt und in die Praxis umgesetzt wurde."

Weitere Informationen zum CI-System Lichtband B können per E-Mail an Lamilux angefordert werden.

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